07.11.2008
Aus der Bahn geraten
Noch ist der Börsengang nicht endgültig beerdigt. Doch zur Zeit weht dem privatisierungswütigen Konzernvorstand ein scharfer Wind ins Gesicht
Von Rainer Balcerowiak
Daß sie in diesem Jahr keine sechs- bis siebenstellige Sonderboni für einen Börsengang der Bahn AG erhalten, werden Hartmut Mehdorn und seine Vorstandskollegen angesichts ihrer ansehnlichen Grundvergütungen wohl verschmerzen können. Daß nunmehr aber der Anteilsverkauf generell zur Disposition steht, dürfte den Topmanagern des letzten noch in Staatsbesitz befindlichen großen Infrastrukturunternehmens gehörig auf den Magen schlagen. Schließlich hat die Deutsche Bahn A...
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