18.10.2008
»mg«-Verfahren mit Unterhaltungswert
Aussage von BKA-Beamtin kann Berliner Kriegsgegner kaum belasten: Observationslücken und Gefrierbeutel, die man eben »kauft, wenn man Brandsätze bauen will«
Von Frank Brunner
Wenn Axel H., Florian L. und Oliver R. das Haus verließen, war das Bundeskriminalamt (BKA) immer dabei. Seit Mai 2007 verfolgten Observationsteams nahezu jeden Schritt der drei Kriegsgegner, denen die Bundesanwaltschaft (BAW) vorwirft, als Mitglieder der »militanten Gruppe« (mg) insgesamt 25 Brandanschläge gegen öffentliche Einrichtungen verübt zu haben. Monatelang überwachten die Staatsschützer Telefongespräche, kontrollierten den E-Mail-Verkehr, belauschten Gesprä...
Artikel-Länge: 3951 Zeichen


