15.10.2008
Finale in Heinersdorf
Am Donnerstag eröffnet in Pankow die erste Moschee Ostberlins. NPD und rechte Initiative haben Proteste angekündigt. Bürgerbündnis will »Band der Toleranz« knüpfen
Von Lothar Bassermann
Am Donnerstag abend eröffnet im Berliner Stadtteil Pankow-Heinersdorf die Khadija-Moschee. Seit Bekanntwerden des Bauvorhabens der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde in der Tiniusstraße vor knapp drei Jahren machen eine sogenannte »interessengemeinschaft pankow-heinersdorfer bürger« (ipahb) sowie die neofaschistische NPD dagegen mobil. Zum Teil kam es zu Aufmärschen mit bis zu 2000 Moscheegegnern. Daher ist es wenig überraschend, daß die ipahb für Donnerstag noch einma...
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