11.10.2008
Rosa und Trotzki in der Asservatenkammer
Schmale »Beweise«, breite Erinnerungslücken: Vierter Verhandlungstag im Berliner »mg-Prozeß«
Von Frank Brunner
Die bisher am häufigsten gestellte Frage im Prozeß gegen drei Kriegsgegner, denen die Bundesanwaltschaft (BAW) die »Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung« vorwirft, ist die nach der Akustik im Gerichtssaal. »Ich kann den Zeugen nicht verstehen«, lautet die immer wiederkehrende Klage der Strafverteidiger. Selbst die beiden Vertreter der BAW können diesen Zustand mittlerweile nicht mehr leugnen. Trotz zahlreicher Mikrofone, die im Saal 700 des Kriminalgerich...
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