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19.09.2008

Überdosis Weiblichkeit

Ihre Anpassung an nur für Frauen geltende Normen trug zum frühen Ende der großartigen Schauspielerin Romy Schneider bei. Am 23. September wäre sie 70 geworden

Von Cristina Fischer
Romy Schneider sei nicht zuletzt an einer »Überdosis Weiblichkeit« zugrunde gegangen, befand Alice Schwarzer in ihrer vor zehn Jahren erschienenen Biographie des Stars. Gemeint war eine lebenslange unbewußte Anpassung und Hingabe an gesellschaftliche Normen, die ausschließlich für Frauen gelten. »Weiblichkeitswahn« hatte die US-amerikanische Feministin Betty Friedan das genannt.Gegen das ihr verhaßte Klischee der frühen Sissi-Filme (1955–1957) hatte Romy Schneider m...

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