Zum Inhalt der Seite
19.09.2008

Überdosis Weiblichkeit

Ihre Anpassung an nur für Frauen geltende Normen trug zum frühen Ende der großartigen Schauspielerin Romy Schneider bei. Am 23. September wäre sie 70 geworden

Von Cristina Fischer
Romy Schneider sei nicht zuletzt an einer »Überdosis Weiblichkeit« zugrunde gegangen, befand Alice Schwarzer in ihrer vor zehn Jahren erschienenen Biographie des Stars. Gemeint war eine lebenslange unbewußte Anpassung und Hingabe an gesellschaftliche Normen, die ausschließlich für Frauen gelten. »Weiblichkeitswahn« hatte die US-amerikanische Feministin Betty Friedan das genannt.Gegen das ihr verhaßte Klischee der frühen Sissi-Filme (1955–1957) hatte Romy Schneider m...

Artikel-Länge: 5379 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90