26.08.2008
»Diktatoren«-Spiele
Die XXIX. Olympischen Spiele sind vorbei. Grund genug für die bundesdeutschen Medien, von den mäßigen sportlichen Leistungen der Nationalmannschaft abzulenken und den chinesischen Ausrichter politisch zu diskreditieren
Von Klaus Huhn
Peking bescherte der Welt glanzvolle Spiele, aber ehe man sich daranmacht, die vielen Komplimente zusammenzutragen – und natürlich auch die wutschnaubenden Kommentare erwähnt –, sollte man sich um einen soliden Maßstab dessen bemühen, worum es in Peking überhaupt ging. So gewagt es klingen mag, meinen ersten Maßstab liefert mir Pierre Baron de Coubertin, der 1894 das Internationale Olympische Komitee (IOC) gründete und dessen erster Generalsekretär wurde. Vor über 7...
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