20.08.2008
Pipeline-Schach
Der Kaukasus-Konflikt aus geopolitischer Sicht
Von Thomas Immanuel Steinberg
Am fünften Tag nach dem georgischen Überfall auf die
südossetische Hauptstadt Tschinwali, am 12. August 2008,
erklärte Georgiens Botschafter Michail Ukleba in Sofia
vor der bulgarischen Presse, Rußland gehe es nicht um
Südossetien, sondern darum, den wirtschaftlichen Fortschritt
und die Aufnahme Georgiens in EU und NATO zu blockieren.
Rußland wolle den georgischen Präsidenten Michail
Saakaschwili und seine demokratisch gewählte Regierung
stürzen. Der Gegner Georgie...
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