14.08.2008
Thyssen trickst in Turin
Im Prozeß um den Tod von sieben Arbeitern in einem Konzernbetrieb sollen offenbar Millionenzahlungen Nebenklagen verhindern
Von Waldemar Bolze
Für die italienische Justiz überraschend schnell wird der Tod von sieben Arbeitern im Turiner Werk des BRD-Stahlkonzerns ThyssenKrupp Ende vergangenen Jahres (jW berichtete) rechtliche Konsequenzen haben. Die Stahlwerker hatten am 6. Dezember in der Nachtschicht bei einem Feuer an einer Produktionslinie schwerste Verbrennungen davongetragen. Wichtigste Unfallursache waren den bisherigen Ermittlungen zufolge Überarbeitung und mangelnde Arbeitssicherheit. Noch in die...
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