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05.08.2008

Neuer Stil in Buenos Aires

Argentiniens Präsidentin Fernández bestreitet Regierungskrise und sucht den Dialog mit den Medien. Agrarvertreter kritisieren »willkürliche Politik«

Von Timo Berger
Seit dem Jahr 2003 hatte keine Pressekonferenz eines argentinischen Staatschefs mehr stattgefunden. Sowohl Néstor Kirchner (2003–2007), als auch Cristina Fernández (seit 2007) sprachen lieber vor ihren Anhängern der peronistischen Gerechtigkeitspartei (PJ), als sich den Fragen der Journalisten zu stellen. Das soll sich jetzt aber ändern. Nach Fernández’ Abstimmungsniederlage im Kongreß Mitte Juli, bei der ihr Gesetz zur Einführung zunehmender Exportsteuern auf ausge...

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