30.06.2008
»Saubere Hände«
Côte d’Ivoire geht erstmals gegen Mißwirtschaft und Korruption in der Wirtschaft vor. Für Präsident Gbagbo ist das eine gefährliche Flucht nach vorn
Von Fulgence Zamblé
Im westafrikanischen Staat Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) hat der von Staatspräsident Laurent Gbagbo vor Jahren versprochene Kampf gegen die korrupten Strukturen im Kaffee- und Kakaosektor begonnen. Im Rahmen der »Operation saubere Hände« wurden bereits vier hochrangige Branchenvertreter verhaftet. Hinter Gittern sitzen inzwischen Lucien Tapé, der Chef der Kaffee- und Kakaobörse, sowie der Vorsitzende des Verwaltungsrats des Entwicklungsfonds der Kaffee- und Kakaopr...
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