25.06.2008
Keine Atomwäscherei an der Weser
E.on-Tochtergesellschaft Dekonta begründet Rückzug mit Bürgerprotesten
Von Reimar Paul
Nach massiven Bürgerprotesten hat der Energiekonzern E.on seine Absicht aufgegeben, im niedersächsischen Sandstedt an der Weser eine Wäscherei für radioaktiv kontaminierte Schutzkleidung zu bauen. Das Tochterunternehmen Dekonta habe entsprechende Pläne zurückgezogen, teilte Gesamtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel (SPD) am Dienstag mit. Dekonta-Geschäftsführer Robert Gilch begründete die Absage gegenüber dem Weser Kurier mit den »überzogenen Reaktionen auf das ...
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