13.06.2008
»Dafür fehlt noch uns noch ein Alternativbegriff«
Seit kurzem melden sich vermehrt Deutsche als Opfer rassistischer Übergriffe bei Beratungsstellen. Ein Gespräch mit Timo Lange
Interview: Claudia Wangerin
Timo Lange ist Mitarbeiter der Beratungsstelle »Reachout« für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin
Wann haben Sie zum ersten Mal mitbekommen, daß sich Deutsche bei Ihrer Beratungsstelle melden, die sich als Opfer rassistischer Übergriffe sehen?
Der Betroffene beklagte sich per E-Mail darüber. Es ging um Beschimpfungen als »Scheißdeutscher« und eine kleine Handgreiflichkeit. Das Opfer fand dafür den Begriff »Quasi-Rassismus«. Der Mann ...
Artikel-Länge: 3823 Zeichen


