12.06.2008
»Atommüll wird weiter durch das Münsterland geschickt«
Widerstand gegen Entsorgung von Uranhexafluorid in Rußland erfolgreich. Nun wird Gift nach Frankreich gebracht. Ein Gespräch mit Matthias Eickhoff
Interview: Michael Schulze von Glaßer
Matthias Eickhoff ist Sprecher des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Immer wieder wird Atommüll durch das dicht bewohnte Münsterland transportiert – kürzlich bereits zum vierten Mal in diesem Jahr. Atomkraftgegner fordern den sofortigen Stopp der Transporte. Sind sie wirklich so gefährlich?
Es wird Uranhexafluorid transportiert, das als Abfallprodukt in der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau anfällt. Wenn dieser Stoff mit Wasse...
Artikel-Länge: 3683 Zeichen


