26.05.2008
Durchbruch nicht in Sicht
Zur Halbzeit bei der UN-Biodiversitätskonferenz in Bonn ziehen Umweltschützer und Menschenrechtler kritische Bilanz
Von Mona Grosche
Ana Filippini vom »World Rainforest Movement« ist entsetzt: Auf einer UN-Konferenz hatte sie mehr Gehör erwartet angesichts der verheerenden sozialen und ökologischen Auswirkungen der riesigen Monokulturen in Brasilien, in denen Soja und Zuckerrohr für das Exportgut Bioethanol angebaut werden: »Worum es aber wirklich geht, ist, alles darauf zu reduzieren, aus der Zerstörung des Planeten noch Profit zu schlagen.« Ebenso wie Filippini zeigten sich auch andere Vertrete...
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