19.05.2008
Gespenstische Zeiten in Italien
Giovanni Alemanno will als Bürgermeister von Rom in Italiens Hauptstadt »aufräumen«
Von Gerhard Feldbauer
Italien erlebt gespenstische Zeiten. Nachdem eine seit Jahrzehnten von der Mediendiktatur Silvio Berlusconis beeinflußte Mehrheit ihn mit seinen Alleanza-Nazionale-Faschisten und Lega-Nord-Rassisten bei den Parlamentswahlen zum dritten Mal an die Regierung brachte, siegte am 28. April bei der Stichwahl für das Amt des Bürgermeisters von Rom auch der AN-Faschist Giovanni Alemanno mit 53,7 Prozent. Seine Anhänger feierten die Wahl auf dem Capitol, dem Sitz des römisch...
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