17.05.2008
Hoffnung im Tal des Todes
Wie das Land der Timbisha zu »Death Valley« wurde – und warum es nicht dabei bleiben darf: Shoshone-Frauen kämpfen um ihre Rechte, gegen Goldgier und Atommüll
Von Florence Hervé
Barbara Durham sagt: »Wir mögen die Bezeichnung ›Death Valley‹ nicht.«Und die 50jährige Frau mit langem schwarzen Haar, Timbisha-Indianerin aus dem Western-Shoshone-Stamm, fügt hinzu: »Für uns es das Timbisha-Tal.« Also das Tal des Lebens, das Tal ihrer Vorfahren – der Native Americans –, die es geschafft haben, unter den unwirtlichsten Wüstenbedingungen zu überleben und zu leben; genannt nach dem Shoshone-Wort für ocker – die Farbe jenes Sandes, mit dem sich die Ur...
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