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25.03.2008

Verordneter Wandel

Königreich Bhutan wählt erstmals ein Parlament. 100000 Vertriebene nicht berücksichtigt. Monarchie sichert sich die Macht und setzt auf »nationale Glückseligkeit«

Von Hilmar König, Neu-Delhi
Die Grenzen zwischen Indien und dem Königreich Bhutan waren von Samstag bis Dienstag früh geschlossen, die Patrouillen auf beiden Seiten wurden verstärkt. Damit sollte verhindert werden, daß Rebellen den Ablauf der Parlamentswahlen in der buddhistischen Himalaja-Monarchie am Montag stören. In den vergangenen Wochen hatten bewaffnete Gruppen mehrere Sprengstoffanschläge verübt. Eine im April 2007 gegründete »Vereinte Revolutionäre Front Bhutans« (URFB) kämpft für ein...

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