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15.03.2008

In der Flüchtlingsfalle vom Peloponnes

Zwischen Elend, Weiterreise und Abschiebung: Die griechische Hafenstadt Patras als Durchgangsstation für Tausende Afghanen. Eine Fotoreportage

Von Salinia Stroux
Dschomah sagt: »Entweder Italien oder der Tod!« Das klingt schon hart – aber noch härter aus dem Mund eines 13jährigen. Dschomah ist aus Afghanistan geflüchtet, ohne Begleitung, weitgehend auf sich allein gestellt, und befindet sich derzeit in Patras, einer griechischen Hafenstadt auf dem Peloponnes mit regem Fährverkehr von und nach Italien. Trotzdem ist dieses Land für den Jungen unerreichbar: Er besitzt keinen Paß. Wir begegnen ihm im »Transitcamp«, keine zwei Ki...

Artikel-Länge: 4054 Zeichen

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