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08.03.2008

Gegen mörderische Politik

Militärstrategie der kolumbianischen Regierung provoziert weltweit Proteste. Regionale Krise setzt sich fort: Auch Nicaragua bricht Kontakte zu Bogotá ab

Von Harald Neuber
Hunderttausende Menschen sind in Kolumbien am Donnerstag gegen rechte Paramilitärs und die Armee auf die Straße gegangen. Zu dem Protest aufgerufen hatte die »Bewegung der Opfer von Staatsverbrechen« (Movice). Mit Demonstrationen in rund zwanzig Städten des südamerikanischen Landes wiesen die Teilnehmer auf die Folgen der aggressiven Militärpolitik der Regierung von Präsident Alvaro Uribe hin. Man wolle Solidarität zeigen »mit den vier Millionen Vertriebenen, den 15...

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