05.02.2008
»Aufatmen« in Brüssel
Serbien: Hauchdünner Sieg für den prowestlichen Präsidentschaftskandidaten. EU belohnt »demokratisches Lager« in Belgrad umgehend
Von Cathrin Schütz, z. Zt. Belgrad/jW
Amtsinhaber Boris Tadic hat die Präsidentenwahlen in Serbien am Sonntag hauchdünn für sich entschieden. Der prowestliche Politiker erreichte nach Auszählung fast aller Stimmen in der Stichwahl 50,56 Prozent und siegte damit knapp vor seinem Herausforderer Tomislav Nikolic (47,72 Prozent). Dieser erkannte seine Niederlage an. »Ich gratuliere dem Gewinner«, sagte er. Zugleich kündigte er »große politische Kämpfe« an. Die Wahlbeteiligung erreichte mit 67,6 Prozent eine...
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