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05.02.2008

Zement fürs Machtkartell

Exverfassungsrichter Ernst Benda (CDU) will klare Verhältnisse. Per Mehrheitswahlrecht hofft er, Die Linke aus den Parlamenten fernhalten zu können

Von Ulla Jelpke
Der ehemalige Bundesinnenminister und spätere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Ernst Benda (CDU) hat am Montag die Einführung des Mehrheitswahlrechts gefordert. Demnach würde aus jedem Wahlkreis die Kandidatin oder der Kandidat ins Parlament einziehen, der dort die meisten Stimmen erhält. Die absolute Mehrheit wäre nach Bendas Vorschlag nicht erforderlich. Es gäbe keine Abgeordneten mehr, die über eine Parteienliste gewählt werden könnten. Auslöser für Bendas...

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