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Studie: Hausarbeit ist Trennungsgrund

Wiesbaden. Frauen im erwerbsfähigen Alter verbringen laut einer Studie jede Woche rund 13 Stunden mit Kochen, Putzen und Waschen, während Männer meist nur halb so lange Haushaltsarbeit leisten. Etwa jede fünfte Frau in Partnerschaften mit ungleich aufgeteilter Hausarbeit denkt demnach darüber nach, Schluss zu machen. Das geht aus der wissenschaftlichen Studie »FReDA – Das familiendemografische Panel« hervor, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden am Mittwoch vorgelegt hat. Die Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Jutta Allmendinger, sagte der dpa, Männer wollten zunehmend aus traditionellen Rollen ausbrechen, bekämen dafür aber sozialpolitisch wenig Unterstützung. »Auch deshalb scheitert oft die gleichberechtigte Aufteilung der Hausarbeit. Ehegattensplitting, Minijobs, kostenlose Familienkrankenversicherung und Berechnung der Elternzeit sind immer noch nicht auf echte Gleichberechtigung zugeschnitten«, betonte Allmendinger. Die BiB-Studienautoren verweisen außerdem auf fest tradierte Rollenbilder von Frau und Mann. Immer noch herrsche oft die Erwartung im Familienverbund, dass sich die Mutter mehr zu Hause um kleine Kinder kümmert. Von Vätern werde dagegen nach wie vor erwartet, das Familieneinkommen zu sichern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2025, Seite 15, Feminismus

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