Zum Inhalt der Seite
09.04.2015

14 Jahre nach Genua

EU-Gerichtshof verurteilt Italien wegen Polizeigewalt während des G-8-Gipfels 2001. Faschistischer Hintergrund wird ausgeblendet

Von Gerhard Feldbauer
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg hat am Dienstag Italien wegen brutaler Polizeigewalt gegen Demonstranten beim G8-Gipfel 2001 in Genua verurteilt. Anlass war die in Italien abgewiesene Klage eines Globalisierungsgegners wegen Folterungen durch Polizisten. Ihm wurden jetzt 45.000 Euro Schadenersatz zuerkannt. Die den G8-Gipfel ausrichtende Regierung wurde vor 14 Jahren von Silvio Berlusconi geführt. Im Mai 2001 war das frühere Mitglied des...

Artikel-Länge: 3917 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90