03.05.2013
Therapie schlägt nicht an
Portugals Regierung plant neue Rekordeinschnitte im Sozialbereich. Renteneintrittsalter soll steigen. Jugendarbeitslosigkeit läuft der Politik völlig aus dem Ruder
Von Peter Steiniger
Der mit der Troika (EU, Europäische Zentralbank EZB und Internationaler Währungsfonds IWF) vereinbarte »Sparkurs« kommt die Portugiesen weiterhin teuer zu stehen. Im kommenden Jahr sollen bei den Sozialausgaben 1,3 Milliarden Euro dem Rotstift zum Opfer fallen, wie aus einem am Dienstag von der Regierung vorgelegten Dokument zur Haushaltsstrategie hervorgeht. Es handelt sich um den größten Einschnitt im Jahresbudget dieses Sektors seit 1977. Im laufenden Jahr betrag...
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