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07.04.2008

Krieg nach innen

Die Gewalt in Kolumbien ist kein neues Phänomen. Sie ist historisch gewachsen, geht von der Oligarchie aus und wird durch die USA befördert

Von Juan Leonel und Luís Pedro Lizcano
Der 9. April 1948 sollte Kolumbien für immer verändern. Am frühen Morgen jenes Freitag wurde Jorge Eliécer Gaitán auf offener Straße erschossen. Gaitán war der aussichtsreichste Kandidat bei der kurz bevorstehenden Präsidentschaftswahl, ein Hoffnungsträger vor allem für die ärmeren Bevölkerungsschichten. Sein Sieg stand fest – und das besiegelte sein Todesurteil. In Übereinkunft zwischen der kolumbianischen Oligarchie und der CIA wurde der gedungene Mörder engagiert...

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