Gegründet 1947 Mittwoch, 24. April 2024, Nr. 96
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  • Libanon gezielt vermint

    Israel hat noch kurz vor dem Waffenstillstand im Libanon massiv Streubomben eingesetzt und damit insbesondere den Süden des Nachbarlandes praktisch unbewohnbar zu machen versucht. Diese Taktik kritisierte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland, in New York als vollkommen unmoralisch.
    Von Rüdiger Göbel
  • Neues aus der Arbeitslosenverwaltung

    Es geht aufwärts in Deutschland. Unser stolzes Heer darf an immer mehr Stellen weltweit Präsenz zeigen, die Marine künftig im Mittelmeer Hisbollah-Frachter als Prise nehmen.
    Von Klaus Fischer
  • Neuer Typ Faschismus?

    US-Regierung startet Propagandaoffensive: Bush und Rumsfeld warnen vor »Islam-Faschisten« und rücken Kritiker des Irak-Kriegs in die Nähe der »Hitler-Beschwichtiger«.
    Von Rainer Rupp
  • Kampfbegriff als Exportschlager

    Auch wenn er von der Bush-Administration in Washington derzeit häufig verwendet wird, der Begriff »Islam-Faschismus« ist nicht neu.
  • Keine Truppen nach Nahost!

    Zum Antikriegstag am heutigen Freitag hat das Bonner Netzwerk Friedenskooperative bundesweit 166 Demonstrationen und Kundgebungen angekündigt.
    Von Andreas Grünwald
  • DGB kann es besser

    Heißer Protestherbst oder lauwarmer Samstag nachmittag? Kritik an Ausrichtung der Gewerkschaftsdemonstrationen gegen Sozialabbau am 21. Oktober
    Von Daniel Behruzi
  • Im Kriegssumpf

    Die ISAF drängt darauf, die Bundeswehr auch in den Kampfzonen in Afghanistan einzusetzen
    Von Rainer Matthias

Ziel unserer humanitären und Wiederauf­bauhilfe muß sein, den libanesischen Staat zu stärken und den Einfluß der Hisbollah zu schwächen.

Aus einer am Donnerstag veröffentlichten Presseerklärung des entwicklungspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Ruck
  • Sozialabbau lohnt sich

    Neue Studie des Statistischen Bundesamtes widerlegt eindrucksvoll die Mär von den »explodierenden Arbeitskosten« in Deutschland
    Von Rainer Balcerowiak
  • Sträfling, Sänger, Selbstmörder

    Als Glen Sherley sich am 11. Mai 1978 mit einer Schußwaffe aus dem Leben beförderte, war er nur noch einer von vielen Kratzern in der Hochglanzgeschichte der populären Kultur Amerikas
    Von Franz Dobler
  • Im Sieben-Minuten-Haus

    Als der Mensch begann, Hütten zu errichten, schien das eine gute Idee: Schutz vor Regen und Sonne. Nur hatte damit auch der Nachbar etwas zum Überfallen und Niederbrennen
    Von Holger Dewitz
  • Viel aufzuräumen

    Brecht-Fest am BE: »Leben des Galilei« – drei Inszenierungen. »Eine Brechtsche Maxime: Nicht an das gute Alte anknüpfen, sondern an das schlechte Neue«
    Von Peer Schmitt
  • Für die Drecksarbeit da

    Die Soziologin Anderson schildert die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in der Hausarbeit in fünf Ländern Europas.
    Von Katja Herzberg