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Ausgabe vom 11.04.2006

  • Wahlsieger Romano Prodi
    AP
    AboItaliens Medienzar wurde abgewählt. Nach fünf Jahren geht die Ära Berlusconi zu Ende. Hochrechnungen sehen eine absolute Mehrheit für das Mitte-links-Bündnis unter Führung von Romano Prodi. Damit dürfte der ehemalige Präsident der EU-Kommission der nächste italienische Ministerpräsident werden.
    Von Damiano Valgolio
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Thema
Inland
  • AboUnternehmerverband: »Schnauze voll von Streikenden«. Gewerkschaft: »Provokation«
    Von Jörn Boewe
  • Protestbereiter: junge Frauen in Ostdeutschland
    AP
    AboAktuelle Daten der Langzeitstudie zu Lage und Meinungen junger Ostdeutscher vorgestellt. Zeiträume der Arbeitslosigkeit und Ablehnung des Kapitalismus wachsen.
    Von Jana Frielinghaus
  • Am 1. April hetzten NPD-Anhänger in Alt-Pankow
    Gegendruck
    AboWeiter rassistische Stimmungsmache gegen Moscheebau in Berlin-Pankow. Anonyme telefonische Drohungen mit Brandanschlägen.
    Von Lothar Bassermann
  • 65.000 Protestbriefe
    Gordon Welters
    AboNeue Greenpeace-Studie: Pestizidbelastung in Obst und Gemüse dramatisch gestiegen. Lebensmittelkontrolle mangelhaft.
    Von Rainer Balcerowiak
  • Der Abtransport der Maschinen wurde verhindert.
    DP
    Abo50 Tage Arbeitskampf gegen drohende Betriebsschließung bei CNH in Berlin-Spandau. Trotz Solidarität und Geschlossenheit der Belegschaft sind die Aussichten ungewiß.
    Von Jörn Boewe
Ausland
  • AboIm Anschluß an eine Aussprache mit Präsident Jacques Chirac mußte Premierminister Dominique de Villepin (UMP) den »Tod« der von ihm als »Reform« verkündeten Quasi-Abschaffung des Kündigungsschutzes bekanntgeben.
    Von Christian Giacomuzzi, Paris
  • AboStrafe für Hamas-Regierung: Europäische Union schließt sich Israel und den USA an und friert Finanzhilfen für Palästinenser ein.
    Von Werner Pirker
  • Angeheuert: Kolumbianische Paramilitärs
    AP
    AboAuf der Anklagebank des Tribunals der Völker in Kolumbien: Coca-Cola, Chiquita, Nestlé. Der Vorwurf lautet: Gewinnmaximierung durch Paramilitärs.
    Von Constanza Vieira (IPS), Bogotá
  • AboDas gab es noch nie im postsozialistischen Ungarn: Die aktuelle Regierung überstand ungeschoren eine Parlamentswahl und kann eventuell weiterregieren. In der ersten Wahlrunde zumindest lagen die Sozialdemokraten von Regierungschef Ferenc Gyurcsany vor der konservativen Opposition.
    Von Lajos Molnár, Budapest/Uli Brockmeyer
  • AboDer linkspopulistische Peruaner Ollanta Humala scheint die Nase vorn zu haben. Gegen wen Humala bei der Stichwahl antreten wird, war zunächst unklar. Die konservative Kandidatin Lourdes Flores und der frühere sozialdemokratische Staatspräsident Alan García lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei.
Das ist doch wie von Scientology erfunden. Dämlicher geht’s nicht mehr.
Die Verlegerin Antje Kunstmann am Montag in der Süddeutschen Zeitung zur Kampagne »Du bist Deutschland«
  • AboShakespeares »Der Kaufmann von Venedig« – ein Theater nach dem anderen macht derzeit das Stück. Auch das Staatstheater Cottbus. Regie führte Bettina Jahnke, die neue Oberspielleiterin der Bühne.
  • AboDiese Helden, die immerzu vom Wunsch singen, gemeinsam zu sterben, sind bereits tot. Würden sie irgendeiner Illusion unterliegen, dann der, noch am Leben zu sein.
    Von Peer Schmitt
Sport