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CNH-Protest vor Reichstag

Berlin. Die Beschäftigten des von der Schließung bedrohten CNH-Werkes in Berlin-Spandau setzen den Kampf für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze fort. Wie die Gewerkschaft IG Metall mitteilte, wollen sie am Dienstag um 15 Uhr vor dem Reichstag mit einem Riesentransparent für das Fortbestehen des Industriestandortes Berlin demonstrieren. Bereits am Freitag besuchten 180 Streikende auf Einladung der SPD-Bundestagsmitglieder Andrea Nahles und Niels Annen den Bundestag. Am 15. April ist zudem erneut ein Bürgerfest auf dem Spandauer Marktplatz geplant, bei dem Reden des Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (BDG) Berlin-Brandenburg, Dieter Scholz, und des IG-Metall-Bezirksleiters Oliver Höbel vorgesehen sind. Mit der geplanten Schließung des Standortes Ende Juli sollen rund 500 der 550 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren. Die IG Metall fordert für sie eine 24-monatige Qualifizierung bei vollem Lohnausgleich, Abfindungen in Höhe von drei Monatseinkommen pro Beschäftigungsjahr und die Bildung eines Härtefallfonds. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2006, Seite 15, Inland

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