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28.05.2026: Rundgang zur (neuen) Hochhausbebauung am Alexanderplatz

Zwischen 1964 und 1973 entstand rund um den Alexanderplatz das Hochhausensemble der DDR-Moderne mit dem Fernsehturm als visuellem Fixpunkt. Die Bauten – darunter das Haus des Lehrers, das Haus des Reisens und das damalige Interhotel Stadt Berlin – wurden als freistehende Hochhäuser mit Fußgängerflächen und Brunnen dazwischen errichtet.
Das gesamte Areal wurde von einem Kollektiv aus Architekten und Stadtplanern der DDR entworfen, von denen Hermann Henselmann (1905–1995) heute der bekannteste ist. Der Alexanderplatz gilt als herausragendes Beispiel sozialistischer Stadtplanung.
Heute werden – unter ganz anderen gesellschaftlichen Voraussetzungen – rund um den Alexanderplatz erneut Hochhäuser gebaut. Wer diese Bauten plant, wem sie gehören und wie sie die Architektur des Alexanderplatzes verändern werden, wollen wir bei einem Rundgang am 28. Mai erkunden.

Wir freuen uns auf Katrin Lompscher, Vorstandsvorsitzende der Hermann-Henselmann-Stiftung, sowie Christoph Trautvetter, der sich seit Jahren intensiv mit Eigentumsstrukturen, Bodenpolitik und Immobilieninvestitionen beschäftigt.

Organisation: Fabian Kunow



Kosten: 5 € / erm. 3 €

Anmeldung erforderlich
Veranstaltet durch: Helle Panke
19:00 Uhr
Haus des Lehrers
Alexanderstraße 9
10178 Berlin