Märchenfilme mit Mathilde Danegger sind noch immer regelmäßig zu sehen. Weltbekannt ist sie als Königin in dem Defa-Kultfilm »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« von 1973.
Kennen Sie die Reihe »DDR-Magazin«? Das Auslandsprogramm war für die junge Filmemacherin Ursula Demitter die ideale Spielwiese. Sie suchte immer das Individuelle im Allgemeinen.
Was Insider seit Jahren schon wussten: Der Kameramann Peter Ziesche, der bei der Defa begann und dort bei Dutzenden Filmen die Bildgestaltung übernahm, ist auch ein hervorragender Fotograf.
1951 stellte sich Agnes Kraus im Berliner Ensemble vor, Brecht war begeistert. Ihr müsse man den Verfremdungseffekt nicht erklären, soll er gesagt haben – sie beherrsche ihn auf proletarische Weise.
»Was findest du eigentlich an diesem Glatzeder?« fragte ich meine Freundin Sabine in den 70er Jahren. Sie schleppte mich wiederholt zu Filmen mit ihm ins Kino (Video war noch nicht erfunden).
»Mathias Löffelchen, der Osterhase« hieß das Fernsehspiel, in dem Kurt Schmidtchen kurz vor seinem 23. Geburtstag im noch jungen Adlershofer Fernsehen neben Karin Lesch vor der Kamera debütierte.
»Genossin vom Jugendamt« hieß die eher positive Rolle, die Marie Anne Fliegel 1972 in Ulrich Theins DFF-Film »Jule – Julia – Juliane« spielte. Beide Filmkünstler sind Jubilare dieser Woche.
Vorgestern war der 90. Geburtstag des dänischen Schauspielers Preben Kaas, der nicht nur in seiner Heimat beliebt, sondern auch in der DDR »Kult« war – als »Dynamit-Harry« aus der »Olsenbande«.
Was für ein grandioser Theaterschauspieler Jörg Gudzuhn am Deutschen Theater war, kann man nachvollziehen, wenn man sich Aufzeichnungen von Thomas-Langhoff-Inszenierungen aus den 80er Jahren ansieht.
Schon 90 wurde am Montag die »freche Göre« Ellentie aus dem DDR-Kinderfernsehen, die auch aus Friedrichstadtpalastprogrammen neben Clown Ferdinand weithin bekannt war und zweimal zum Fernsehliebling gewählt wurde.
Von Jegor Jublimov
US Army photographers on behalf of the OCCWC / Public domain
Die Magdeburgerin Evelyn Cron modelte neben ihrem Job als Arzthelferin und wurde mit 20 von der Defa entdeckt. Nach der Titelrolle in der Operettenadaption »Die schöne Lurette« (1960) nahm sie Schauspielunterricht.
Sie war an einigen Tatorten und im Frauenknast, hatte in Wolffs Revier wie auch im Großstadtrevier zu tun, beschritt Wege zum Glück, und heute abend feiert Silke Matthias mit »Soko Wismar« Jubiläum.
Bis heute ist Willi Schrade, der sich mit Mitte 70 aus dem Beruf verabschiedete, oft auf dem Bildschirm zu sehen. Er galt als der fleißigste Schauspieler der Defa.
Lange Zeit konnte sich meine Freundin Renata nicht von einer völlig vertrockneten Rose trennen, der man ansah, dass sie einmal rot gewesen war: »Das ist mein Gruß von Federico Fellini.«
In (n)ostalgischen TV-Sendungen kann man Eckart Friedrichson immer noch begegnen, war er doch in der Titelrolle der Kinderreihe »Meister Nadelöhr erzählt Märchen« ein absoluter Publikumsliebling.
Kein Geringerer als der sowjetische Regiealtmeister Sergej Gerassimow holte 1980 die zwanzigjährige Schauspielstudentin Ulrike Kunze, die wir seit Ende der achtziger Jahre als Ulrike Mai kennen, vor die Kamera.