-
26.10.2007
- → Ausland
Kriege kosten USA 2,4 Billionen Dollar
Washington. Der Rechnungshof des US-Kongresses hat die Gesamtausgaben für die Kriege im Irak und in Afghanistan bis 2017 auf 2,4 Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro) geschätzt. Bisher haben die USA für die Militäreinsätze in beiden Ländern 604 Milliarden Dollar (425 Milliarden Euro) ausgegeben, wie das Congressional Budget Office am Mittwoch in Washington mitteilte. Davon entfielen nur etwa 30 Milliarden auf diplomatische Initiativen und Aufbauhilfen. Das Weiße Haus wies die Schätzung als Spekulation zurück. Die Demokraten hingegen sprachen von einem Armutszeugnis für die Regierung von Präsident George W. Bush. »Die Schätzung ist meilenweit entfernt von der ursprünglichen Behauptung einer Summe von 50 Milliarden Dollar, die die Iraker selbst bezahlen könnten«, sagte die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Die Schätzung ist die bislang am weitesten reichende Analyse der Kriegskosten.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
