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Ölfeld im Sudan überfallen

Khartum/New York. Rebellen aus Darfur haben in einer benachbarten Region im Sudan ein Ölfeld überfallen und zwei ausländische Arbeiter entführt. Sie setzten ausländischen Ölfirmen ein Ultimatum von einer Woche zur Einstellung der Arbeiten in dem Gebiet. Bei dem Angriff auf das unter chinesischer Leitung stehende Ölfeld Defra in der Region Kordofan am Dienstag seien den sudanesischen Streitkräften Verluste zugefügt worden, erklärte Rebellenführer Mohamed Bahr Hamdin am Donnerstag. Der jüngste Angriff sei eine Botschaft vor allem an die chinesischen Firmen, die die größten Investoren in der sudanesischen Ölindustrie seien.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2007, Seite 6, Ausland

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