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Fischerboot auf Weg nach Japan

Tokio. Das mehr als zwei Monate von Rußland festgehaltene Fischerboot »Hoshinmaru« ist am Donnerstag in seine Heimat Japan aufgebrochen. Das Schiff und die 17köpfige Besatzung konnten den Hafen der sibirischen Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski verlassen, nachdem Japan eine Kaution von umgerechnet 230000 Euro bezahlt hatte, wie das japanische Außenministerium mitteilte.

Der russische Geheimdienst bestätigte das Auslaufen: »Der Fischdampfer und seine Besatzung wurden sofort nach der Zahlung freigegeben (...) und heute haben sie den Hafen von Petropawlowsk-Kamtschatski verlassen.« Das Schiff soll nach Angaben der Regierung in Tokio am Sonntag in einem Hafen der nordjapanischen Insel Hokkaido eintreffen. Auf dem Schiff waren 15 Tonnen Fisch entdeckt worden, der unerlaubt in russischen Gewässern gefangen worden war.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2007, Seite 7, Ausland

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