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Volksaufstand in Bolivien hält an
La Paz. Der bolivianische Gewerkschaftsbund (COB) nahm seine Mobilisierungen nach zwei Tagen relativer Ruhe am Donnerstag (Ortszeit) wieder auf. Ein gegen die neoliberalen Reformen von Präsident Rodrigo Paz gerichteter Protestmarsch erreichte am Abend die Hauptstadt La Paz, wie der lateinamerikanische Sender Telesur berichtete. Laut Angaben der Regierung stieg die Zahl der landesweiten Blockadepunkte demnach von Dienstag bis Donnerstag von 32 auf 46. Die Regierung sprach am Mittwoch von Destabilisierungsversuchen und wies die kolumbianische Botschafterin aus. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hatte sich mehrfach mit den Demonstranten solidarisiert. Zudem kündigte Paz die Einrichtung eines Dialogforums an, erklärte jedoch, dass er nicht mit den Gruppen verhandeln werde, die den unbefristeten Streik fördern und seinen Rücktritt fordern. (jW)
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