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Nach Baerbock-Interview: China warnt vor Konfrontation

Foto: Federico Gambarini/dpa
Sucht Streit: Die designierte Außenministerin Annalena Baerbock

Berlin. Nach Äußerungen der designierten Außenministerin Annalena Baerbock zur zukünftigen Chinapolitik der BRD hat die chinesische Botschaft in Berlin vor einem Konfrontationskurs zwischen beiden Ländern gewarnt. »Was wir brauchen, sind Brückenbauer anstatt Mauerbauer«, schrieb eine Botschaftssprecherin am Freitag in einer Stellungnahme zu einem Interview der Taz mit Baerbock. Darin hatte die Grünen-Politikerin sich für einen härteren Kurs gegenüber China ausgesprochen.

Die Botschaftssprecherin schrieb dazu, dass »manche Menschen« mit Blick auf die chinesisch-europäischen und chinesisch-deutschen Beziehungen zunehmend Unterschiede und Differenzen in den Vordergrund rückten und von »Systemwettbewerb« sprächen. »Ich hoffe, dass einzelne deutsche Politiker China und die chinesisch-deutschen Beziehungen objektiv und ganzheitlich betrachten, Chinas Kerninteressen und Hauptanliegen tatkräftig respektieren und ihre Energie mehr darauf verwenden, die praktische Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten in verschiedenen Bereichen voranzubringen.« China sei bereit, mit der neuen Bundesregierung die gemeinsamen Interessen »auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitigem Nutzen« auszubauen.

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Baerbock hatte in dem Interview ein »Zusammenspiel von Dialog und Härte« im Umgang mit China angekündigt und wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen u. a. Importverbot für Produkte aus der chinesischen Region Xinjiang vorgeschlagen. Sie schloss auch einen Boykott der Olympischen Winterspiele in China nicht aus. (dpa/jW)

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Erschienen am 04.12.2021, Ausland

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