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Überschwemmungen in Nordkorea

Seoul. Nach den Überschwemmungen in der Demokratischen Volksrepublik Korea ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf 169 gestiegen. Wie die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag berichtete, würden rund 400 weitere Menschen noch vermißt. Laut KCNA stieg die Zahl der Menschen, die durch Regenfälle und Fluten von Ende Juni bis Ende Juli ihr Zuhause verloren, auf 212200. Mehr als8600 Häuser wurden demnach zerstört und 43770 weitere überflutet. Auch über 1400 Schulen, Krankenhäuser und Fabriken stürzten ein. Mehr als 65000 Hektar Ackerland wurden überschwemmt oder weggespült. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) kündigte unterdessen eine erste Hilfslieferung für die Opfer der Flutkatastrophe an. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2012, Seite 2, Ausland

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