-
21.12.2009
- → Ausland
Streit um Ölquelle vorerst beigelegt
Bagdad. Nach dem Abzug iranischer Soldaten von einer Ölquelle
im irakischen Grenzgebiet ist der Irak nun wieder der Herr
über das Fördergebiet. Elf Arbeiter kehrten am Sonntag
nach irakischen Angaben unter Militärschutz auf das
Ölfeld Al-Fakkah in der Provinz Maisan zurück, das
iranische Truppen am Donnerstag besetzt hatten. Die Iraker
hißten ihre Landesfahne. Ein halbes Dutzend iranischer
Soldaten verfolgte das Geschehen von einem nahegelegenen
Hügel, 50 weitere waren ganz in der Nähe in Stellung.
Al-Fakkah ist eines der größten Ölfelder in der
Region. Es liegt rund 320 Kilometer südöstlich von Bagdad
nahe der Grenze zum Iran und kann von beiden Staaten ausgebeutet
werden. (APD/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
