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Frankreich erhöht Mindestlohn

Paris. Die französische Regierung erhöht den gesetzlichen Mindestlohn im nächsten Jahr. Angesichts der Wirtschaftskrise beschloß das Kabinett am Mittwoch in Paris eine Anhebung um 0,5 Prozent, was das vorgeschriebene Minimum ist. Dies solle dazu beitragen, »die wirtschaftliche und finanzielle Gesundheit der durch die Krise geschwächten Unternehmen nicht zu gefährden«, erklärte die Regierung. Die Erhöhung tritt zum 1. Januar in Kraft. Der Mindeststundenlohn steigt dabei auf 8,86 Euro; bei einer 35-Stunden-Woche verdienen Mindestlohnempfänger damit 1343,77 Euro brutto im Monat und 1051 Euro netto.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2009, Seite 2, Ausland

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