Leserbrief zum Artikel Umsturzplan
vom 16.06.2010:
Wulff oder Gauck - das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera
Dank an Werner Pirker, daß er das Thema nochmals aktualisiert und gerade rückt. Ich persönlich hoffe, Wulff wird das Rennen um die Bundespräsidentschaft gewinnen, obwohl auch er Parteigänger der Merkel ist. Gauck aber ist nicht vermittelbar; denn wer sich mit seiner Biographie näher befaßt, wird leicht feststellen, daß er mit der Stasi gekungelt hat, was er später aber als Groß-inquisitor von Gottes und Kohls Gnaden ver-gessen hatte, um so eifriger all jene kalt zu stellen, die sich in der DDR ähnlich verhalten hatten. Von der charakterlichen und allgemein menschlichen Eignung mal ganz zu schweigen.
Was für ein scheinheiliger und hinterhältiger Pharisäer, dieser Gauck!
"Freiheit" ist seine Phrase, mit der er hausie-ren geht und natürlich die leere Floskel vom
"Unrechtsstaat DDR". Muß man da nicht einfach mal fragen: "Freiheit" für wen?
Und "Unrechtsstaat" gilt dann wohl nicht, wenn er das freundliche Entgegenkommen der DDR-Oberen bei der Ausreise seiner Söhne in die BRD und ihren späteren Besuchen beim Vater durch das MfS dankend annimmt?
Herr Gauck gehört für mich jedenfalls zu jenen Ewig-Gestrigen, die sich ihre eigene deutsche Geschichte zurecht stutzen, um sich darin wohlzufühlen und reichlich fette Tantimen einzustreichen. Würde dieser selbsternannte Gerechtigkeitsapostel unser neuer Bundespräsident, wird die Kluft zwischen Ost und West nachhaltig manifestiert - und das in einer Zeit, wo durch die gravierende weltweite Krise das Kapitalismus die gesellschaftlichen Heraus-forderungen ins Unendliche wachsen werden. Parteitaktische Spielchen sollte man tunlichst unterlassen und sich auf das besinnen, was unser Land nach vorne bringen kann. Ein Bundespräsident, der mit den Geheimdiensten verquickt war - und möglicherweise noch immer ist -, erscheint mir da äußerst kontraproduktiv.
Was für ein scheinheiliger und hinterhältiger Pharisäer, dieser Gauck!
"Freiheit" ist seine Phrase, mit der er hausie-ren geht und natürlich die leere Floskel vom
"Unrechtsstaat DDR". Muß man da nicht einfach mal fragen: "Freiheit" für wen?
Und "Unrechtsstaat" gilt dann wohl nicht, wenn er das freundliche Entgegenkommen der DDR-Oberen bei der Ausreise seiner Söhne in die BRD und ihren späteren Besuchen beim Vater durch das MfS dankend annimmt?
Herr Gauck gehört für mich jedenfalls zu jenen Ewig-Gestrigen, die sich ihre eigene deutsche Geschichte zurecht stutzen, um sich darin wohlzufühlen und reichlich fette Tantimen einzustreichen. Würde dieser selbsternannte Gerechtigkeitsapostel unser neuer Bundespräsident, wird die Kluft zwischen Ost und West nachhaltig manifestiert - und das in einer Zeit, wo durch die gravierende weltweite Krise das Kapitalismus die gesellschaftlichen Heraus-forderungen ins Unendliche wachsen werden. Parteitaktische Spielchen sollte man tunlichst unterlassen und sich auf das besinnen, was unser Land nach vorne bringen kann. Ein Bundespräsident, der mit den Geheimdiensten verquickt war - und möglicherweise noch immer ist -, erscheint mir da äußerst kontraproduktiv.