Portugiesische Arbeiterklasse erzielt Abwehrsieg. Nach zwei Generalstreiks stimmt die rechte Chega im Parlament mit den Linken gegen die Arbeitsmarktreform, die eine weitere Prekarisierung für die Lohnabhängigen bedeutet hätte.
Die früh erlernte Konkurrenz entlädt sich immer öfter gewaltvoll – auch auf dem Schulhof. Als erstes Bundesland hat Berlin eine Studie zu Gewalt an Schulen herausgebracht. GEW und Bildungspolitiker sind nicht überrascht.
Seit 2007 sind in Italien 700.000 Industriearbeitsplätze verlorengegangen. Zum 125jährigen Bestehen der Metallergewerkschaft skizziert ihr Generalsekretär dringende Aufgaben.
Die Internationale Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen hat mit großer Mehrheit eine Konvention zum Schutz von Plattformarbeitern verabschiedet. Die Formulierungen bleiben jedoch vage, und es fehlt an Durchsetzungsmechanismen.
Ein ausgesprochen erfolgreiches Volksbegehren für bessere Qualität in der Kindertagesbetreuung hatte die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern gehörig unter Druck gesetzt. Statt in Richtung Volksentscheid zu gehen, gibt es eine Einigung auf anderer Ebene.
SPD-geführtes Arbeitsministerium und CSU-geführtes Landwirtschaftsministerium sind sich rasch einig geworden in der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Saisonarbeitskräfte. Unterbringungskosten können vom Lohn abgezogen werden.
Die Gewerkschaft Verdi macht mobil gegen die Gesundheitsreform der Bundesregierung. Sie stützt sich dabei auf ein Bündnis mit Ärzten, Sozialverbänden und weiteren Gegnern der schwarz-roten Kürzungswelle.
Fast anderthalb Jahre hat es gedauert, bis die Rechtmäßigkeit eines geplanten unbefristeten Kitastreiks in Berlin vom Arbeitsgericht festgestellt wurde. Im Herbst 2024 wurde der Arbeitskampf noch gerichtlich untersagt.