Die IG Metall mobilisiert zum Aktionstag für die Beschäftigten der Autoindustrie am 21. September. Wichtiger als dieser ist, wer danach den Kurs bestimmt. Und wer über den Zusammenhang von Sozialkahlschlag und Kriegsvorbereitungen spricht.
Der Schweizer Baumeisterverband (SBV) setzt seine Arbeiter weiter der prallen Sonne aus. Die Unternehmer entziehen einer gemeinsamen Initiative im Berner Parlament die Unterstützung. Eine tarifvertragliche Regelung wurde verpasst.
Das zum Abschuss freigegebene VW-Werk in Osnabrück soll auf Produktion von Rüstungsgütern für die israelische Waffenschmiede Rafael umsatteln. Gewerkschaft und Land jubeln, obwohl sozial-ökologische Transformation weitaus zukunftsträchtiger ist als Kriegsproduktion.
Die Tarifverhandlungen in der Druckindustrie sind auch in Runde drei ohne Abschluss geblieben. Nach wie vor liegen die Vorstellungen über die künftige Entgelthöhe weit auseinander. Also wird weiterverhandelt, am 1. Oktober.
Warnstreik der Docker an der Küste. Angebot der Kapitalseite mit großer Mehrheit der Beschäftigten als unzureichend zurückgewiesen. 18 Monate Laufzeit zu lang. Hafenarbeiter pochen auf einjährigen Abschluss.
Die japanische Regierung lockert die Überstundenregelung, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Gewerkschaften kritisieren diesen Schritt, schließlich kämpft Japan schon lange mit »Karoshi« (japanisch für »Tod durch Überarbeitung«).
Nach einem fünftägigen landesweiten Streik in Paraguay haben zu Beginn dieser Woche bereits mehr als 430 Fachärzte gekündigt, weil die Regierung des rechten Staatschefs Santiago Peña ihre Forderungen weitgehend ignoriert.