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Zitate des Tages

12.07.2007 Süddeutsche Zeitung
In Mehdorns wohlgeordneter Welt stört die kleine Lokführergewerkschaft.
Süddeutsche Zeitung vom Mittwoch In Mehdorns wohlgeordneter Welt stört die kleine Lokführergewerkschaft.
11.07.2007 Lothar Bisky
Es gibt überhaupt keinen Ansatz zu einer völlig anderen Politik, gar zu einer Fundamentalopposition. Einen anderen Kurs wird es mit mir auch nicht geben.
Lothar Bisky, Parteichef der Linken, zitiert in der Berliner Zeitung Es gibt überhaupt keinen Ansatz zu einer völlig anderen Politik, gar zu einer Fundamentalopposition. Einen anderen Kurs wird es mit mir auch nicht geben.
10.07.2007 Klaas Hübner
Ich persönlich bin fest überzeugt, daß wir auf Bundesebene weder 2009 noch 2013 und auch nicht 2017 ein Bündnis mit der Linkspartei eingehen können.
Klaas Hübner, Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD, in einem Interview des Deutschlandfunks Ich persönlich bin fest überzeugt, daß wir auf Bundesebene weder 2009 noch 2013 und auch nicht 2017 ein Bündnis mit der Linkspartei eingehen können.
07.07.2007 Winfried Hermann
Die Lokführer verhalten sich unsolidarisch. (...) Bei sehr hohen Lohnerhöhungen werde die Marge des Konzerns geringer. Dies könnte dazu führen, daß Investoren die Bahn nicht mehr für ein profitables Unternehmen halten.
Der Grünen-Verkehrsexperte Winfried Hermann am Freitag im Deutschlandfunk zur Forderung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach einem Spartentarifvertrag und deutlichen Lohnerhöhungen Die Lokführer verhalten sich unsolidarisch. (...) Bei sehr hohen Lohnerhöhungen werde die Marge des Konzerns geringer. Dies könnte dazu führen, daß Investoren die Bahn nicht mehr für ein profitables Unternehmen halten.
06.07.2007 Financial Times Deutschland
Die Bürger sind die Auftrag- und Arbeitgeber der Abgeordneten und haben das Recht zu wissen, ob ihre Vertreter für andere Auftraggeber tätig sind, die Partikularinteressen verfolgen. Es geht darum, Angaben über Tätigkeiten zu bekommen, die das Abstimmungsverhalten eines Parlamentariers oder seine Positionen bestimmen können. Zwar wirkt Lobbyeinfluß selten über direkte Bezahlung– aber zumindest sollten solche Fälle sichtbar sein.
Financial Times Deutschland zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Offenlegungspflicht der Nebeneinkünfte von Bundestagsabgeordnteten Die Bürger sind die Auftrag- und Arbeitgeber der Abgeordneten und haben das Recht zu wissen, ob ihre Vertreter für andere Auftraggeber tätig sind, die Partikularinteressen verfolgen. Es geht darum, Angaben über Tätigkeiten zu bekommen, die das Abstimmungsverhalten eines Parlamentariers oder seine Positionen bestimmen können. Zwar wirkt Lobbyeinfluß selten über direkte Bezahlung– aber zumindest sollten solche Fälle sichtbar sein.
05.07.2007 Heribert Prantl
Das Verfassungsgericht akzeptiert eine Selbst­legiti­mation der politischen und militärischen Exekutive und schiebt die Mitbestimmungsrechte des Parlaments bei der Umwidmung des NATO-Vertrages an den Rand.
Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung (Mittwochausgabe) zum Tornado-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes Das Verfassungsgericht akzeptiert eine Selbst­legiti­mation der politischen und militärischen Exekutive und schiebt die Mitbestimmungsrechte des Parlaments bei der Umwidmung des NATO-Vertrages an den Rand.
04.07.2007 Kommentar
Die Zeiten, in denen sich Politiker mit der Privatisierung von Staatsfirmen noch als Reformer profilieren konnten und als Kämpfer gegen Bürokratie, sind vorbei. Daß der Markt besser wirtschaftet als der Staat, glauben viele Bürger heute nicht mehr.
Tagesspiegel-Kommentar vom Dienstag zum Bahnstreik Die Zeiten, in denen sich Politiker mit der Privatisierung von Staatsfirmen noch als Reformer profilieren konnten und als Kämpfer gegen Bürokratie, sind vorbei. Daß der Markt besser wirtschaftet als der Staat, glauben viele Bürger heute nicht mehr.
03.07.2007 Elmar Krekeler
Der Bachmann-Wett­bewerb am Wörthersee folgt offenbar einer merkwürdigen Wellen­bewegung. Vermochten zwar im vergangenen Jahr die meisten Teilnehmer zu erzählen, ohne etwas zu erzählen zu haben, war es diesmal umgekehrt.
Elmar Krekeler am Montag in der Welt über die Verleihung des Ingeborg-Bachmann-Literaturpreises Der Bachmann-Wett­bewerb am Wörthersee folgt offenbar einer merkwürdigen Wellen­bewegung. Vermochten zwar im vergangenen Jahr die meisten Teilnehmer zu erzählen, ohne etwas zu erzählen zu haben, war es diesmal umgekehrt.
02.07.2007 Peer Steinbrück
Der war immer eine lose Kanone an Deck, aber lange Zeit auf unserem Schiff.
Bundesfinanzminister und SPD-Vize Peer Steinbrück in der Berliner Zeitung vom Samstag über Linkesparteichef Oskar Lafontaine Der war immer eine lose Kanone an Deck, aber lange Zeit auf unserem Schiff.
30.06.2007 Hans-Werner Sinn
In der Zeit der Globalisierung, wo nun die Arbeitslöhne wegen der Konkurrenz der Niedriglöhne aus den exkommunistischen Ländern permanent unter Druck kommen und die Kapitaleinkommen wachsen, weil Kapital halt sehr knapp ist und begehrt ist in der Welt, ist es sinnvoll, den Arbeitnehmern in Deutschland ein zweites Einkommensstandbein zu verschaffen.
Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München, zur sogenannten Mitarbeiterbeteiligung in Unternehmen am Freitag im Deutschlandfunk In der Zeit der Globalisierung, wo nun die Arbeitslöhne wegen der Konkurrenz der Niedriglöhne aus den exkommunistischen Ländern permanent unter Druck kommen und die Kapitaleinkommen wachsen, weil Kapital halt sehr knapp ist und begehrt ist in der Welt, ist es sinnvoll, den Arbeitnehmern in Deutschland ein zweites Einkommensstandbein zu verschaffen.
29.06.2007 Alois Rhiel
Das Verhalten der Energiekonzerne ist Ausfluß der Das Verhalten der Energiekonzerne ist Ausfluß der Tatsache, daß sie über Jahre hin verhätschelt wurden. Vor allem zur Zeit der rot-grünen Koalition hatten sie ungehinderten Zugang in die Regierungszentrale und konnten ihre Position durchsetzen.
Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) am Donnerstag im Deutschlandfunk Das Verhalten der Energiekonzerne ist Ausfluß der Das Verhalten der Energiekonzerne ist Ausfluß der Tatsache, daß sie über Jahre hin verhätschelt wurden. Vor allem zur Zeit der rot-grünen Koalition hatten sie ungehinderten Zugang in die Regierungszentrale und konnten ihre Position durchsetzen.
28.06.2007 Michael Sommer
Das ist Bildungs­imperia­lismus. Die wollen einfach von ihren Versäumnissen ablenken und sagen: Dann holen wir sie uns eben aus der Dritten Welt.
DGB-Chef Michael Sommer am Mittwoch in ARD-Morgenmagazin zu den Plänen der Bundesregierung für die Erleichterung der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte Das ist Bildungs­imperia­lismus. Die wollen einfach von ihren Versäumnissen ablenken und sagen: Dann holen wir sie uns eben aus der Dritten Welt.
27.06.2007 Bernd Melchers
Selbst wenn Herr Wichert die Bänder aufgegessen hätte, würden professionelle Datenrettungs­unternehmen nach der Verdauung den Inhalt wieder herstellen können.
Der Leiter der Datensicherung im Hochschulrechenzentrum der Freien Universität Berlin, Bernd Melchers, am Montag im ARD-Magazin Report Mainz zu den Äußerungen von Verteidigungsstaatssekretär Peter Wichert über verschwundene Daten bei der Bundeswehr Selbst wenn Herr Wichert die Bänder aufgegessen hätte, würden professionelle Datenrettungs­unternehmen nach der Verdauung den Inhalt wieder herstellen können.
26.06.2007 Reinhard Mohr
Es ist zu Ende. Ein Ruck geht durch Deutschland. Der Sommer kann beginnen: Die Zwangs-Christianisierung des Sonntagabends ist aufgehoben.
Reinhard Mohr am Montag auf Spiegel-online zur letzten Folge des Polit-Talks »Sabine Christiansen« Es ist zu Ende. Ein Ruck geht durch Deutschland. Der Sommer kann beginnen: Die Zwangs-Christianisierung des Sonntagabends ist aufgehoben.
25.06.2007 Bild am Sonntag
So bezwang Miß Europa die polnischen Giftzwerge
Schlagzeile der Bild am Sonntag nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Nach dem G-8-Gipfel in Heiligendamm hatte das Springerblatt Bild Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits zur »Miß World« gekürt So bezwang Miß Europa die polnischen Giftzwerge

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