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Zitate des Tages

03.11.2006 Ronald Pofalla
Ich bin sehr zufrieden, der Partei anzugehören, die in dem Fall auf der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist.
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla am Donnerstag auf N24 zum Streit zwischen Union und SPD über eine längere Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I Ich bin sehr zufrieden, der Partei anzugehören, die in dem Fall auf der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist.
02.11.2006 Michael Flotho
... die für die Beob­achtung des Islamismus zuständige Abteilung des Bundesamtes für Vermögensschutz– äh, Verzeihung – für Verfas­sungsschutz ...
Der Nachrichtensprecher Michael Flotho am Dienstag in der Berliner Abendschau des rbb ... die für die Beob­achtung des Islamismus zuständige Abteilung des Bundesamtes für Vermögensschutz– äh, Verzeihung – für Verfas­sungsschutz ...
01.11.2006 Dieter Hundt
In Deutschland geht mehr Arbeitszeit durch Grußworte verloren als durch Arbeitskämpfe.
Dieter Hundt, Präsident des Bundesverbandes deutscher Arbeitgeber, am Dienstag in Berlin in einem Grußwort auf dem Kongreß des Einzelhandelsverbands HDE In Deutschland geht mehr Arbeitszeit durch Grußworte verloren als durch Arbeitskämpfe.
30.10.2006 Klaus Bräunig
Die Friedensdividende ist ausgeschüttet – Politik und Gesellschaft müssen sich der Realität stellen. Und dies bedeutet zuallererst die Erhöhung der investiven Mittel im Verteidigungshaushalt.
Klaus Bräunig, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, zum militärpolitischen Weißbuch 2006 Die Friedensdividende ist ausgeschüttet – Politik und Gesellschaft müssen sich der Realität stellen. Und dies bedeutet zuallererst die Erhöhung der investiven Mittel im Verteidigungshaushalt.
28.10.2006 Renate Künast
Rausgekommen ist wieder nur Merkel-Murks.
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast am Freitag in der Bundestagsdebatte über die Gesundheitsreform Rausgekommen ist wieder nur Merkel-Murks.
27.10.2006 Prof. Dr. Eckhard Nagel
Wenn Sie anschauen, wie die Lebenserwartung von jemandem ist, der heute in einer Familie geboren wird, die unter 1500 Euro verdient bezie­hungsweise in einer Fa­mi­lie, die über 5000 Euro verdient, dann kann man sagen, daß das aller Voraussicht nach zumindest mit einer veränderten Lebenserwartung von circa fünf Jahren einhergeht.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Eckhard Nagel, Mitglied des Nationalen Ethikrates, am Donnerstag im Deutschlandfunk Wenn Sie anschauen, wie die Lebenserwartung von jemandem ist, der heute in einer Familie geboren wird, die unter 1500 Euro verdient bezie­hungsweise in einer Fa­mi­lie, die über 5000 Euro verdient, dann kann man sagen, daß das aller Voraussicht nach zumindest mit einer veränderten Lebenserwartung von circa fünf Jahren einhergeht.
26.10.2006 Peter Marx
Wir sind nicht mehr in der Aufbauphase. Wir sind in der Aufbauphase zum nächsten Krieg.
Peter Marx, Afghanistan-Korrespondent, am Mittwoch im Deutschlandfunk zur Lage am Hindukusch Wir sind nicht mehr in der Aufbauphase. Wir sind in der Aufbauphase zum nächsten Krieg.
25.10.2006 Kommentar
In existentieller Not sind diese zehn Prozent der Gesellschaft ja nicht, sie haben Essen, Wohnung und Anspruch auf öffentliche Leistungen, viele haben Arbeit.
Kommentar der Zeitung Die Welt (Dienstagausgabe) zur Armut in Deutschland In existentieller Not sind diese zehn Prozent der Gesellschaft ja nicht, sie haben Essen, Wohnung und Anspruch auf öffentliche Leistungen, viele haben Arbeit.
24.10.2006 Bernhard Gertz
Warum kann ein rohstoffarmes, exportorien­tiertes Land wie Deutsch­land nicht endlich mal sagen, daß die Rohstoff­versorgung gesichert werden muß und wie das erreicht werden soll. Schließlich hängt davon nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Stabi­lität des Staates ab.
Bernhard Gertz, Vorsitzender des Bundeswehrverbandes, am Montag in der Berliner Zeitung zum militärpolitischen Weißbuch der Bundesregierung Warum kann ein rohstoffarmes, exportorien­tiertes Land wie Deutsch­land nicht endlich mal sagen, daß die Rohstoff­versorgung gesichert werden muß und wie das erreicht werden soll. Schließlich hängt davon nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Stabi­lität des Staates ab.
23.10.2006 Thomas Bernhard
Und wenn Sie einmal spazierengehen, in einem Wald, und es knipst Sie jemand, dann gehen Sie achtzig Jahre immer nur in dem Wald spazieren. Sie können dagegen gar nichts machen.
Der Schriftsteller Thomas Bernhard in einem in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erstmals auf Deutsch veröffentlichten Interview Und wenn Sie einmal spazierengehen, in einem Wald, und es knipst Sie jemand, dann gehen Sie achtzig Jahre immer nur in dem Wald spazieren. Sie können dagegen gar nichts machen.
21.10.2006 Christian Wulff (CDU)
Alle sind klamm, auch der Bund hat schwierige Finanzverhältnisse. Und nackten Männern oder Frauen kann man nicht in die Tasche greifen - das ist jedenfalls keine sehr spannende Angelegenheit.
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) am Freitag bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinen Amtskollegen in Bad Pyrmont Alle sind klamm, auch der Bund hat schwierige Finanzverhältnisse. Und nackten Männern oder Frauen kann man nicht in die Tasche greifen - das ist jedenfalls keine sehr spannende Angelegenheit.
20.10.2006 Winfried Hassemer
Der Berliner Slogan »Arm, aber sexy« ist in seinem Kontext von Verfassung wegen nicht zu beanstanden.
Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer, am Donnerstag in Karlsruhe bei der Urteilsverkündung über die Klage Berlins auf Sanierungshilfen. Er bezog sich auf ein Zitat von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Der Berliner Slogan »Arm, aber sexy« ist in seinem Kontext von Verfassung wegen nicht zu beanstanden.
19.10.2006 Florian Pronold
Es gibt nur einen Weg, Söder von seinem blöden Geschwätz abzubringen: Man sollte ihm die Diäten für ein Jahr auf 345 Euro plus Wohngeld kürzen, damit er eine Vorstellung davon bekommt, mit wie wenig Geld Arbeitslose auskommen müssen.
Der Vorsitzende der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Florian Pronold, am Mittwoch in Berlin zur Forderung von CSU-Generalsekretär Markus Söder nach weiteren Kürzungen bei Hartz IV Es gibt nur einen Weg, Söder von seinem blöden Geschwätz abzubringen: Man sollte ihm die Diäten für ein Jahr auf 345 Euro plus Wohngeld kürzen, damit er eine Vorstellung davon bekommt, mit wie wenig Geld Arbeitslose auskommen müssen.
18.10.2006 Norbert Blüm
Dessen Reden kann ich auch zusammenfassen in dem Wort Kostensenkung.
Ex-Bundessozialminister Norbert Blüm (CDU) im Kölner Stadtanzeiger (Mittwochausgabe) über das Wirken von Bundespräsident Horst Köhler Dessen Reden kann ich auch zusammenfassen in dem Wort Kostensenkung.
17.10.2006 Franz Müntefering
Es gibt keine Schichten in Deutschland.
Vizekanzler und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) am Montag im Fernsehsender N24 Es gibt keine Schichten in Deutschland.