75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Sa. / So., 22. / 23. Januar 2022, Nr. 18
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  • Ab zum Arbeitsdienst

    Die Große Koalition zeigt dem Volk die Instrumente und plant Residenzpflicht und Totalstreichung des Arbeitslosengeldes: Wer dreimal Spargelstechen oder Hundekoteinsammeln verweigert, kriegt künftig keinen Cent Arbeitslosengeld mehr. Wer Gemeinde oder Landkreis verläßt, ohne sich bei seinem »Arbeitsvermittler« abzumelden, verliert all seine Ansprüche. Die Daumenschrauben werden stufenweise angezogen.
    Von Jörn Boewe
  • »Das Urteil über den Faschismus ist unanfechtbar«

    Gespräch mit Leonid Semjonowitsch Malzew, Verteidigungsminister der Republik Belarus. Über die Rolle der Streitkräfte in seinem Land, die Politik des Westens und die Bedeutung der Opposition gegen Staatspräsident Alexander Lukaschenko. (Teil II und Schluß)
  • Kreative Statistikfriseure

    Arbeitsagentur konstatiert leichten Rückgang der Erwerbslosigkeit, aber auch der Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze. Ausbildungssituation dramatisch.
    Von Daniel Behruzi
  • Prügel statt Pokale

    Wolfenbütteler Jugendliche bei Fußballturnier auf der Insel Usedom von Rechten attackiert.
    Von Reimar Paul
  • Regierung mauert

    BND-Untersuchungsausschuß des Bundestages soll sich auf Wunsch der Opposition auch mit der Bespitzelung von Journalisten durch die Pullacher Schlapphüte befassen.
  • Unilateral geht nicht mehr

    Widerstand gegen US-Außenpolitik wächst: Peking und Moskau zeigen sich zunehmend selbstbewußt. Globales Kräfteverhältnis verschiebt sich – zuungunsten Washingtons.
    Von Rainer Rupp
  • Wechselspiel

    Neokonservative sind nicht mehr glaubwürdig.
  • 2500 Dollar Schweigegeld

    US-Armee hat nach Massaker im irakischen Haditha Entschädigungszahlungen angeboten.
    Von Rüdiger Göbel
  • Fehde unter Loyalisten?

    Nordirland: Anschlag auf Chef der »Ulster Volunteers«. Briten räumen weiteren Armeeposten.
    Von Florian Osuch
  • Vom Kosovo zur Krim?

    Waffenschiff der USA unter NATO-Flagge auf Schwarzmeerhalbinsel vertieft Riß zwischen Rußland und Ukraine.
    Von Tomasz Konicz
  • Im Befehlsstand

    Bundeswehr übernimmt Kommando über alle ISAF-Einheiten in Nordafghanistan.
    Von Knut Mellenthin
  • Demo auf französisch

    Australische Studenten machen mobil gegen Arbeitsrechtsreform.
    Von Matthias Becker
  • Selbstbewußtes Rußland

    VW wird ab 2008 Massenproduktion für den russischen Markt starten. Staat besteht auf Technologietransfer statt reiner Endmontage.
    Von Tomasz Konicz
  • Knifflige Kernaufgabe

    Bauerndörfer für Touristen oder grüne Gentechnik: Die Zukunft der europäischen Landwirtschaft.
    Von Ralf Ledebur

Es darf nicht der Eindruck entstehen, in Deutschland bekommt man als Arbeitsfähiger eine Grundsicherung und kann den ganzen Tag im Bett liegenbleiben.

Volker Kauder (CDU), Unionsfraktionschef im Bundestag, in der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch zur Debatte über »Hartz IV«
  • »Falsche Politik oder so etwas«

    Heute feiert Samoa 44 Jahre Unabhängigkeit. Früher war es deutsche Kolonie – ein Besuch beim dortigen Honorarkonsul.
    Von Ortwin Passon und Gregor Hilland (SCHLIPS)
  • Fenster zum Hinterhof

    Ken Loach geehrt, der G 8 den Prozeß gemacht und in Paraguay auf der Hängematte gefläzt: Das 59. Filmfestival von Cannes
    Von Barbara Lorey de Lacharriere
  • Vor den Käfiggittern

    Die Jahresversammlung der Erich-Mühsam-Gesellschaft beschäftigte sich mit Folter, Todesstrafe und politischen Gefangenen
    Von Ludwig König
  • Aufruf zur Niemandslandnahme

    Selbstzerstörung durch Machbarkeitswahn: Ein Buch zum Menschen im entfesselten Kapitalismus.
    Von Gerd Bedszent
  • Zu Handke. Eine Erklärung

    Erklärung der Ratsmitglieder Adelgunde Kahl und Frank Laubenburg für die Linke Liste Düsseldorf zur Debatte um die Vergabe des Heinrich-Heine-Preises 2006 an Peter Handke.
  • Jetzt alle: Den Ball treten!

    2:2 gegen Japan: Nur der Stumpfsinn von Jens Nowotny könnte die Klinsmänner bei der WM retten.
    Von Marek Lantz
  • Kein Vergeben! Kein Vergessen!

    Schweiz sein heißt verwechselt werden. Andauernd werden Schweizer Berge, Städte, Produkte und berühmte Persönlichkeiten anderen Ländern zugeschlagen.
    Von Silvia Szymanski

Kurz notiert