jW stärken

jW stärken

An jedem Ort, zu jeder Zeit: die Onlineausgabe von junge Welt mit einem zwanzig Jahre zurückreichenden Archiv. Ihre Erstellung und Entwicklung wird von den Leserinnen und Lesern ermöglicht, die sie abonniert haben. Jedes neue Abo stärkt sie als unabhängiges linkes Medium.

Blog
  • Antifaschismus als Kernkompetenz

    Peter Merg
    Stand der Tageszeitung junge Welt auf der Leipziger Buchmesse 2017

    Zum Abschluss der Leipziger Buchmesse gibt es am Sonntag noch einmal Rabatz: Auf dem Tresen des Standes des rechten Magazins Compact baut sich ein Wirrkopf, mit einem T-Shirt der Partei »Die Linke« bekleidet, auf und schreit in Rumpelstilzchen-Manier Slogans wie »Heil Merkel!« und »80 Millionen Flüchtlinge braucht das Land. Deutschland mach‘ die Beine breit!«

    Dem Provokateur antworten ein Pfeifkonzert und »Nazis raus!«-Rufe. Denn vor dem Stand hat sich um 14 Uhr eine Menge von etwa 100 Menschen versammelt, die lautstark dagegen protestiert, dass auch auf der Messe rechte Ideologen ihre Hassbotschaften verbreiten können. »Ihr habt den Krieg verloren« skandieren die versammelten Antifaschisten, und »Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda«.

    Besonders lautstark sind die Helfer und Mitarbeiter der jungen Welt und des Magazins für Gegenkultur, Melodie & Rhythmus, dabei. Als diese von der spontan organisierten Demonstration erfuhren, war sofort klar, dass man sich beteiligen würde. Denn die klare Positionierung gegen alle Formen rechten und faschistischen Gedankengutes gehört gewissermaßen zu den Kernkompetenzen der beiden linken Medien.

    Zum Glück stehen sie damit nicht alleine da, denn gegen den allgemeinen Rechtsruck formiert sich nicht nur auf der Leipziger Buchmesse Widerstand. Das Informationsangebot, das eine linke, marxistisch orientierte Tageszeitung mit antifaschistischer Positionierung wie die junge Welt bietet, wird dankbar angenommen: Am Samstag wurden nahezu 200 Probeabonnements abgeschlossen.

    Um junge Welt oder Melodie & Rhythmus zu abonnieren müssen Sie allerdings nicht auf der Buchmesse sein – das geht auch online.

  • Das passende Antidot

    Peter Merg
    junge Welt und Melodie & Rhythmus auf der Leipziger Buchmesse 2017

    Jörg Baberowski spricht noch keine fünf Minuten über die Oktoberrevolution und hat es geschafft, schon zweimal Carl Schmitt zu erwähnen. Der Osteuropahistoriker von der Humboldt-Universität in sitzt in der »Sachbuchlounge« bei einer Veranstaltung des Sandstein-Verlages und ist gleich in Fahrt: Im Herbst 1917 hätte in Russland Anarchie geherrscht, mithin der Schmittsche »Ausnahmezustand«. Die dummen Liberalen hätten die einzige Instanz mit Machtlegitimation, den Zar, zum Teufel gejagt und auch noch die Polizei nach Hause geschickt. Deshalb sei es nur logisch gewesen, dass sich die entschlossenste Gruppe durchgesetzt habe. Deren Anführer: Lenin. Der sei laut dem Professor, den der Asta der Uni Bremen nach einem Urteil des Kölner Landgerichtes weiter einen Rechtsradikalen nennen darf (Aktenzeichen 28 O 324/16), ganz »unmarxistisch« gewesen, »weil ein Mann der Tat«. Dieser Lenin »hätte Carl Schmitt gefallen«, so der Professor.

    Eigentlich habe es sich beim Roten Oktober um gar keine rechte Revolution gehandelt, so der Leipziger Historiker Dirk van Laak, schon gar keine »von unten«, eher um einen Prozess des Machtgewinns einer autoritären Kleinpartei.

    Es nimmt nicht unbedingt Wunder, dass in der Stadt der alten und neuen Montagsdemos der Antikommunismus grassiert, doch welch offenkundiger Unfug aus akademischem Munde unwidersprochen verbreitet werden kann, mutet geradezu lächerlich an.

    Unwidersprochen? Pardon, nicht ganz. Am Stand der jungen Welt gibt es das passende Antidot. Welche Errungenschaften der Sozialismus als Gesellschaftsform bedeutet, kann man etwa in der deutschsprachigen Ausgabe der Granma Internacional nachlesen, der Monatszeitung der Kommunistischen Partei Kubas (PCC), die vom Verlag 8. Mai in Deutschland vertrieben – und auf der Leipziger Buchmesse von jW-Mitarbeitern gratis verteilt wird. Das Angebot wird dankbar angenommen. Überraschend viele Messebesucher steuern zielgerichtet die Auslagen an und erkundigen sich nach den Bezugsmöglichkeiten. Den Ausführungen der Professoren zum Trotz finden nicht wenige Leipziger die Idee sympathisch, selbst die Herren ihrer Verhältnisse sein zu können.

    All diejenigen, die nicht in Leipzig zu Besuch beim Stand der jungen Welt und der Melodie & Rhythmus sein können, haben trotzdem die Möglichkeit, die die Granma Internacional zu lesen. Mit einem Abo über das neue Webformular. Und auch die junge Welt lässt sich auf vielfältigen Wegen beziehen - mit einem Onlineabo zum Beispiel!

    P.S.: Der Autor versichert, alle erwähnten Beobachtungen bereits vor dem Beginn des traditionsreichen Cuba-Libre-Empfangs am jW-Stand gemacht zu haben, der sich erfahrungsgemäß ebenfalls großen Zuspruchs erfreuen dürfte.

  • Jedem was anderes und allen alles versprechen

    Martin Schulz von der SPD

    Der Mann twittert zwar nicht so viel wie Donald Trump, hält sich aber ansonsten eisern an dessen Erfolgsrezept: Jedem was anderes versprechen und allen alles, kein Wahlprogramm haben, aber Messias spielen. Also lobt er Gerhard Schröder für die »Agenda 2010« und kritisiert zugleich deren »Fehler«. Abschaffen will er sie auf keinen Fall. Also regt er sich über »soziale Ungerechtigkeit« auf, sagt aber nicht, dass die »Agenda 2010« Armut per Gesetz ist. Sein Schlachtruf für die Monate bis zu den Bundestagswahlen im September lautet: »Zeit für Gerechtigkeit«. Was danach kommt - dafür reicht dann ein Tweet.

    In diesen Zeiten politischer Verwirrung sind Medien, die gegen Verdummung, Krieg, Sozialraub und einen Abbau demokratischer Rechte eintreten, auch hierzulande nötiger denn je. Die junge Welt vertritt dabei klare linke Positionen, setzt sich für internationale Solidarität ein. Fast ausschließlich die Abonnements unserer Leserinnen und Leser sichern ihr Erscheinen. Um an ökonomischer Stabilität zu gewinnen, bitten wir Sie um Ihr Online- oder Printabonnement. Setzen auch Sie ein linkes Zeichen zur rechten Zeit!

  • Die gibt's noch: Zum Beispiel auf der Leipziger Buchmesse

    Peter Merg
    Die ersten Besucher strömen am 23.03.2017 nach der Eröffnung in
    Die ersten Besucher strömen am 23.03.2017 nach der Eröffnung in die Hallen der Buchmesse auf dem Messegelände in Leipzig

    »Das Scheißblatt! Ich zeig‘ euch an!« Als der Mitarbeiter eines kleinen kryptofaschistischen Verlages eine Ausgabe der einzigen marxistischen Tageszeitung Deutschlands erblickt, bekommt er einen Schreianfall: »Dass das hier möglich ist!« Der Mann weiß, weshalb er schäumt. Mit ihrem konsequenten Kurs gegen alle neurechten »Rosstäuscher« (E. Bloch) scheint die Tageszeitung junge Welt diesen wieder Angst einzujagen. Ganz anders zwei jungen Studentinnen mit Baskenmütze und modisch weiten Wolljäckchen: Angetan lassen sie sich von jW-Mitarbeiter Dirk Keul über die lange linke Tradition der Zeitung aufklären. Neben der politischen Ausrichtung gefällt ihnen besonders deren neue Typografie. Beide schließen noch am Stand ein Probeabo ab. Eine insistiert: »Aber bitte so schnell wie möglich!« Keul freut sich, dass sich gerade die vielen Schüler und Studenten auf der Messe für die jW interessieren. Aber dass die Zwanzigjährigen noch nie den Namen Angela Davis gehört hatten, das bringt ihn doch zum Schmunzeln. So etwas sollte ihnen nach drei Wochen Probeabo nicht mehr passieren.

    Kollege Ingo Höhmann vom junge-Welt-Aktionsbüro drückt derweil einem vorbeischlendernden Herrn mit grauen Haaren die Donnerstagsausgabe in die Hand: »Hier, ist kostenlos. Kennste wahrscheinlich noch« – die junge Welt war zu DDR-Zeiten das Organ der Freien Deutschen Jugend und hatte eine hohe, vielleicht sogar die höchste Auflage einer Tageszeitung.

    Es ist früher Nachmittag, und noch wollen weitere dreißig Probeabos an die Leserin oder den Leser gebracht werden. Zulauf und Reaktionen sei, wie immer in Leipzig, eigentlich gut. Besonderes Interesse erregt das neue Heft der Zeitschrift Melodie und Rhythmus, die ebenfalls im jW-Hausverlag, dem Verlag 8. Mai, herausgegeben wird. Während ein Mann mittleren Alters in brauner Lederjacke das aktuelle Heft erwirbt, freuen sich zwei vorbeilaufende Damen: »Was, die gibt’s noch?«

    Ja, die gibt es noch. Das Motto der jW-Ostkampagne beschreibe auch die Reaktionen auf die neu ausgerichtete Zeitschrift für Gegenkultur sehr gut, erklärt Mitarbeiterin Kristina Westphal. Viele M&R verkaufe sie, neben dem aktuellen Heft, dem zur DDR. Das optisch ansprechende Layout ist auch hier ein Argument für jüngere Leser. Eine halbe Stunde zuvor ließen sich mehrere Schüler von ihr mit der druckfrischen Ausgabe ablichten. Ihre Schulaufgabe: Sie sollten etwas fotografieren, das ihnen besonders gut gefalle.

    Das Standprogramm der jungen Welt und Melodie & Rhythmus auf der Leipziger Buchmesse 2017 können Sie hier ansehen. Die junge Welt abonnieren: Hier.

  • junge Welt auf der Leipziger Buchmesse

    Die Tageszeitung junge Welt auf der Buchmesse in Leipzig am 17.
    Die Tageszeitung junge Welt auf der Buchmesse in Leipzig am 17. März 2016

    Die Tageszeitung junge Welt, die Zeitschrift Melodie und Rhythmus und ihre Mitarbeiter und Redakteure persönlich kennenlernen: Das geht unter anderem auf der Leipziger Buchmesse. Die traditionsreiche Messe startet in diesem Jahr am 23. März und geht bis zum 26. März. Das Standprogramm der Tageszeitung junge Welt und der Melodie & Rhythmus können Sie sich hier ansehen.

    Am morgigen Donnerstag erscheint die Beilage: Literatur/Buchmesse Leipzig. Aus dem Inhalt:
    - Mit Andrej Platonows »Die Baugrube« wird ein vergessenes Meisterwerk der frühen sowjetischen Literatur wiederentdeckt. Stefan Gärtner erläutert, was wir auf Deutsch bislang vermisst haben.
    - Aus dem mystifizierten Nachlass Ingeborg Bachmanns erscheint als erster Band der Werksausgabe »Male oscuro. Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit«. Ob die Edition der großen Autorin gerecht wird, verhandelt unsere Rezension.
    - Was ist eigentlich ein Mann? Gerade für Männer, die mit bislang mit Gender-Theorie nichts am Hut hatten, ist Jack Urwins Buch über das »starke Geschlecht« ein Augenöffner. Mithu M. Sanyal erklärt, wieso.
    - Bernd Stegemann sieht das »Gespenst des Populismus« umgehen und hat darüber einen »Essay zur politischen Dramaturgie« verfasst. Kai Köhler diskutiert, ob die Analyse des streitbaren Theatermannes zutrifft.

    Die Beilage liegt der Tagesausgabe der jungen Welt vom 23. März bei und ist für 1,50 Euro am Kiosk erhältlich. Für Online-Abonnenten ist sie bereits ab dem Vorabend des Erscheinungstages zugänglich.

  • Auflage 150.000: junge Welt bekannter machen

    1. Mai 2016, bundesweite Verteilaktion der jungen Welt
    1. Mai 2016, bundesweite Verteilaktion der jungen Welt

    Damit sich die junge Welt juristisch verteidigen kann, braucht sie Spenden für den Prozesskostenfonds. Und weil die Zeitung auch weiterhin konsequent vom Standpunkt der Unterdrückten aus berichten will, braucht sie Abonnements. Deshalb bitten wir alle, die die junge Welt nutzen, um ein Print- oder Onlineabo. Da aber unsere Zeitung nur von jenen genutzt werden kann, die sie bereits für sich entdeckt haben, bitten wir Sie auch um Ihre Mitwirkung beim Bekanntmachen der jungen Welt. Dazu dürfen Sie gerne das dreiwöchige, kostenlose Probeabo an Freunde und Bekannte verschenken, die Interesse daran haben könnten. Nicht selten wird ein Abo daraus.

    Neben dieser ganz individuellen Art der Werbung für die junge Welt organisieren wir einmal im Jahr eine bundesweite Kampagne: Die Ausgabe unserer Zeitung zum 1. Mai 2017 wird in einer Auflage von 150.000 Exemplaren gedruckt und dann eben nicht nur an Abonnenten und Kioske geliefert, sondern auch an viele Leserinnen und Leser, die diese verteilen: Keine 1.Mai-Kundgebung ohne junge Welt! Aber auch andere Veranstaltungen an diesem Wochenende werden genutzt, um die Zeitung bekannt zu machen. Zudem werden an Infoständen in Fußgängerzonen und Marktplätzen neue Leserinnen und Leser geworben. In diesem Jahr sind nicht nur Zeitungen zu verteilen, bei der Gelegenheit gewinnen wir auch viele Probeleser. Eine gemeinsame Aktion, bei der wir uns auf Ihre Mithilfe freuen. Verteilt wird in ganz Deutschland, in der Schweiz und in Österreich, aber auch die Luxemburger dürfen gerne mitmachen.

    Auch Sie wollen dabei sein? Dann melden Sie sich doch bei Ingo Höhmann von unserem Aktionsbüro (030-536355-50, ihm@jungewelt.de). Sie können aber auch gleich unser Bestellformular im Internet nutzen (https://www.jungewelt.de/aktion/verteilen.php). Und wenn Sie noch Leserinnen oder Leser aus Ihrer Region suchen, die die Aktion mit Ihnen gemeinsam durchführen: Auch dabei hilft Ihnen unser Aktionsbüro gerne.

    Aktionsbüro

  • Nazis sind immer die anderen

    Das fröhliche »Erdowie, Erdowo, Erdogan«, das in »extra 3« am 17. März 2016 angestimmt wurde, hat den Massenmörder, Terrorpaten und Nutznießer eines Putschs, den er »Geschenk Allahs« nannte, jetzt ein komplettes Jahr zu Höchstleistungen angespornt. Die Zahlen der von ihm weggesperrten »Terroristen«, also Oppositioneller, sind rekordverdächtig, seine jahrelange Fürsorge für dschihadistische Terroristen in Syrien und im Irak setzt er fort und weist so seinen Wert für NATO und Angela Merkel nach, nur der Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten der Türkei machte bisher laut Vereinten Nationen lediglich 500.000 Menschen zu Binnenflüchtlingen – Massaker eingeschlossen. Da ist noch Luft nach oben. Schafft der Sultan aus seinem ohne Baugenehmigung errichteten 1.000-Zimmer-Alptraumpalast heraus problemlos. Nazis sind die anderen.

    In diesen Zeiten politischer Verwirrung sind Medien, die gegen Verdummung, Krieg, Sozialraub und einen Abbau demokratischer Rechte eintreten, auch hierzulande nötiger denn je. Die junge Welt vertritt dabei klare linke Positionen, setzt sich für internationale Solidarität ein. Fast ausschließlich die Abonnements unserer Leserinnen und Leser sichern ihr Erscheinen. Um an ökonomischer Stabilität zu gewinnen, bitten wir Sie um Ihr Online- oder Printabonnement. Setzen auch Sie ein linkes Zeichen zur rechten Zeit!

  • Zum Kaffee und unterwegs

    Uta aus Herne hat sich zusätzlich zur Printausgabe für ein Onlineabo entschieden. Das sind ihre Gründe:

    Zur jungen Welt bin ich erst »spät« gekommen, denn die Zeitung kommt nicht aus dem »Westen«. Doch von den linken und linksliberalen Zeitungen, die es bis vor ein paar Jahren noch gab, sind nicht mehr viele übrig: Die FR ist von der konservativen Konkurrenz geschluckt worden, die taz längst »Mainstream«. Ich will keine Reklame für die Bundeswehr, sondern über soziale Fragen und internationale Geschehnisse informiert werden! Das leistet für mich fast nur noch die junge Welt. Auf die gedruckte Ausgabe will ich aus alter Gewohnheit weiterhin nicht verzichten. Brauch ich morgens zum Kaffee :-) Das Online-Abo ist spitze für unterwegs. Artikel, die mir wichtig sind, empfehle ich Freunden und Kollegen weiter!

  • Vom Trikont bis zum Ruhrpott

    Manchmal ist das Internet dem guten, alten Papier tatsächlich überlegen. Vor allem bei der Recherche. Online ist möglich, wofür ein Print-Leser die Zeitungen vieler Jahre sammeln und verschlagworten müsste. Denn das Sortieren übernimmt der Computer. Mit einem Klick weiß man, was in Burkina Faso, in Rheinland-Pfalz oder gar Bielefeld passiert ist. Heute, gestern, vor einem Jahr oder anno dazumal.

    Auch wenn die junge Welt eine überregionale Tageszeitung ohne gesonderte Lokalseiten ist, können sich Leserinnen und Leser leicht ein Bild davon machen, was aus ihrer Region den Weg in die Zeitung gefunden hat. Dazu dient das Werkzeug »Regio-aktuell«. Es informiert über lokale, regionale und internationale Themen. In den Rubriken Inland und Ausland wird es rechts am Rand eingeblendet. Es werden diejenigen Schlagworte hervorgehoben, die in der Zeitung zuletzt eine besondere Rolle spielten.

    Wer eine kompakte Übersicht aller Regio-Schlagworte – geordnet nach Inland und Ausland – sucht, wird unter jungewelt.de/regio fündig. Die verschlagworteten Artikel beziehen sich nicht allein auf Berichte über Ereignisse an einem bestimmten Ort, sondern zeigen auch inhaltliche Querverbindungen auf.

  • »War längst mal fällig«

    Johannes aus Berlin-Charlottenburg hat ein Onlineabo abgeschlossen. Er begründet das so:

    »Ok. Die junge Welt gibt's abends nicht mehr umsonst. Müssen sich ein paar Leute umgewöhnen. Hab mich jetzt doch für ein Abo für unterwegs entschieden. Weil das längst mal fällig war, nicht die Welt kostet und ihr es auch verdient. Bei euch finde ich Sachen, über die andere fast nie berichten, über Arbeitskämpfe in kleinen Orten zum Beispiel. Meine Freundin ist auch in der linken Szene aktiv und bekommt die Zeitung immer am Wochenende. Ihre ganze WG liest bei ihr mit. Über manche Artikel gibt es Streit, aber vermissen will die Zeitung keiner.«

  • Schneller als Polizei und AfD

    Der Mann ist schneller als die Polizei erlaubt, Tote sind ihm stets ein willkommener Anlass zum politischen Zweck. Schon wenige Stunden nach den Attentaten von Paris am 13. November 2015 twitterte Markus Söder (CSU), dass »wir keine illegale und unkontrollierte Zuwanderung zulassen« dürfen. Im Wettrennen zwischen CSU und AfD ist er den Luschen von der Petry-Partei immer mehrere Schritt voraus und hält sich deswegen für den Gott von Bayern. Vielleicht stimmt's?

    In diesen Zeiten politischer Verwirrung sind Medien, die gegen Verdummung, Krieg, Sozialraub und einen Abbau demokratischer Rechte eintreten, auch hierzulande nötiger denn je. Die junge Welt vertritt dabei klare linke Positionen, setzt sich für internationale Solidarität ein. Fast ausschließlich die Abonnements unserer Leserinnen und Leser sichern ihr Erscheinen. Um an ökonomischer Stabilität zu gewinnen, bitten wir Sie um Ihr Online- oder Printabonnement. Setzen auch Sie ein linkes Zeichen zur rechten Zeit!

  • Die Zeiten ändern sich

    1
    Dabei sein ist alles. Doch wer vorn dabei sein will, muss den konsequenten Schritt zum Abo machen

    Ab der kommenden Wochenendausgabe haben unsere Onlineabonnenten die Nase noch ein Stück weiter vorn. Während sie die Zeitung – wie gewohnt - bereits am Vorabend vollständig lesen und sich auch als PDF- oder ePub-Datei herunterladen können, müssen sich die anderen Leserinnen und Leser bis zur Geisterstunde gedulden. Oder ein Abo abschließen und sofort dessen Vorteile nutzen. Für alle zugänglich bleiben die Meldungen aus der Zeitung von morgen.

    Nichtabonnenten werden also um ein paar Stunden ausgebremst. Insgesamt bleibt das Reglement dennoch großzügig. Auch ohne Abo lassen sich die meisten Artikel zurückliegender Ausgaben frei lesen, erst nach Ablauf eines Vierteljahres werden die Beiträge von Autoren Teil des Archivs, für dessen Nutzung ein Abo obligatorisch ist. Die Änderung fällt zusammen mit optischen und technischen Optimierungen der Onlineausgabe. Diese verbessern die Übersicht und erlauben es uns, wichtige Inhalte stärker hervorzuheben.

    Die Weiterentwicklung der digitalen jungen Welt ist aufwendig, professioneller Journalismus wächst nicht an Bäumen. Gerade die einzige unabhängige, konsequent linke Tageszeitung hat es nicht leicht, die dafür nötigen Ressourcen zu erwirtschaften. Sie können nur von denen kommen, die sie regelmäßig nutzen. Zur täglichen Überzeugungsarbeit, welche die junge Welt leisten muss, gehört deshalb auch die Förderung der Einsicht in die Notwendigkeit, einen Beitrag zu leisten, den Schritt vom Leser zum zahlenden Leser zu gehen. Auf die Plätze, Abo, los!

  • An den Themen der Zeitung interessiert

    Marina Jakob, Abiturientin aus Greifswald, wünscht sich, dass die junge Welt mehr junge Leserinnen und Leser findet: »Die junge Welt vertritt auch eine Meinung. Sie zwingt aber anderen nicht ihre Meinung auf. Sie ist somit das, was ich unter gutem Journalismus verstehe.«

  • Das richtige Zeichen setzen

    Die Rechten sind auf dem Vormarsch. Ihre Ideologen und Demagogen trommeln gegen Vernunft und Aufklärung. Mit Stephen Bannon rückte einer der eifrigsten Verbreiter »alternativer Fakten« zum Chefberater von US-Präsident Donald Trump auf.

    In diesen Zeiten politischer Verwirrung sind Medien, die gegen Verdummung, Krieg, Sozialraub und einen Abbau demokratischer Rechte eintreten, auch hierzulande nötiger denn je. Die junge Welt vertritt dabei klare linke Positionen, setzt sich für internationale Solidarität ein. Fast ausschließlich die Abonnements unserer Leserinnen und Leser sichern ihr Erscheinen. Um an ökonomischer Stabilität zu gewinnen, bitten wir Sie um Ihr Online- oder Printabonnement. Setzen auch Sie ein linkes Zeichen zur rechten Zeit!

  • Konstantin Wecker: Ein unverzichtbares Blatt

    Zum 70. Jahrestag ihrer Gründung übermittelte der Liedermacher und Schauspieler ein Grußwort: »Ich glaube, dass wir alle alles dafür tun sollten, dass diese Zeitung junge Welt erhalten bleibt.«

  • Solidarität ist geiler

    Andreas lebt in Baden-Württemberg und hat sich für ein jW-Onlineabo entschieden. Dazu merkt er an:

    »Die junge Welt habe ich schon als Kind gelesen, meine Eltern hatten sie abonniert. Ich lebe seit 1990 im Westen Deutschlands, ich bin ein Wirtschaftsflüchtling. Ich besuche seit vielen Jahren eure Internetseite und folge euch auf Twitter. Ich teile nicht alle eure Meinungen, ich bin Katholik mit Volksbildung. Ich kann und will auf euch nicht verzichten, deswegen ist heute der Zeitpunkt gekommen mich klar als Leser eurer Zeitung zu bekennen. Ich abonniere jetzt das Online Angebot eurer Zeitung. Da ich einen guten Lohn in einem tarifgebundenem Unternehmen erhalte, bin ich gerne bereit das Online-Soliabo zu bezahlen, denn Geiz ist nicht geil, sondern eine Todsünde.«

  • Am 1. Mai 2017: 150.000 plus 1.000

    Noch läuft die aktuelle Aktion »Dein Abo zur rechten Zeit«, mit der wir unsere wichtige Finanzierungsquelle Abonnementbestände und damit die junge Welt stärken wollen. Gleichzeitig bereiten wir die nächste Kampagne vor: Auf den Ostermärschen und rund um die Veranstaltungen zum 1. Mai wollen wir überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder die aktuelle Ausgabe der jW verteilen. In diesem Jahr setzen wir den Schwerpunkt auf Info- und Verteilstände, an denen wir auch um Probeabonnenten werben. Sogenannte Briefkasten-Steckaktionen sollen vermieden (bzw. nur für Restbestände genutzt) werden. Die 1.-Mai-Ausgabe der jungen Welt wird es in 150.000 Exemplaren geben, zudem sollen ja an den Infoständen mindestens 1.000 Probeabos eingesammelt werden. Dazu brauchen wir Ihre Mitwirkung! Wir bitten schon heute Leserinitiativen und Einzelunterstützer, sich mit dem Aktionsbüro in Verbindung zu setzen. Kein Ostermarsch, keine 1.-Mai-Veranstaltung ohne die junge Welt!

    Ingo Höhmann