23.10.2025
Lateinamerika
Staatsterror in Ecuador
Rechtspräsident Noboa lässt wochenlange Streiks und Proteste gewaltsam niederschlagen. Organisierte Kriminalität bleibt davon unberührt
Von Volker Hermsdorf
Ecuador versinkt in einer Spirale aus Gewalt und staatlicher Repression. Die Regierung des rechten Staatschefs Daniel Noboa lässt Armee und Polizei gegen soziale Proteste marschieren, während die Zahl der Morde mit 25 pro Tag einen historischen Höchststand erreicht. Unter dem Vorwand, den »Narkoterrorismus« zu bekämpfen, verfolgt der Bananenunternehmer vor allem Demonstrierende, Streikende und politische Gegner. Menschenrechtsorganisationen sprechen von Staatsterror...
Artikel-Länge: 4054 Zeichen


