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21.10.2025 / Ausland / Seite 6

Korruption ohne Ende

Mongolei: Nächster Premierminister zurückgetreten. Im Hintergrund steht ein Machtkampf zwischen Reformern und Oligarchie

Eike Andreas Seidel
Nach nur vier Monaten im Amt ist der im Juni neugewählte Ministerpräsident der Mongolei, Gombodschawyn Dsandanschatar, am Freitag zurückgetreten. Das Parlament hatte ihm die Unterstützung entzogen und für seine Abberufung gestimmt, weil Dsandanschatar versucht hatte, an der Volksvertretung vorbei einen neuen Justizminister zu berufen. Sein Vorgänger Luwsannamsrain Ojuun-Erdene war im Juni ebenfalls nach dem Verlust des parlamentarischen Rückhalts wegen Korruptionsv...

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