Gegründet 1947 Mittwoch, 14. April 2021, Nr. 86
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
Nach Zitaten und Zitierten suchen

Zitate des Tages

01.02.2006 Berliner Zeitung
... natürlich wird es einen Aufschrei geben, wenn Fotos von deutschen Soldaten veröffentlicht werden, die auf Kinder schießen, und seien sie noch so schwer bewaffnet. Doch ein Land, das einen festen Sitz im UN-Sicherheitsrat beansprucht, kann nicht fordern, daß den robusten Teil des Einsatzes lieber andere Staaten übernehmen sollen.
Aus einem Kommentar der Berliner Zeitung vom Dienstag ... natürlich wird es einen Aufschrei geben, wenn Fotos von deutschen Soldaten veröffentlicht werden, die auf Kinder schießen, und seien sie noch so schwer bewaffnet. Doch ein Land, das einen festen Sitz im UN-Sicherheitsrat beansprucht, kann nicht fordern, daß den robusten Teil des Einsatzes lieber andere Staaten übernehmen sollen.
31.01.2006 IG-Metall-Chef Jürgen Peters
Wenn man sich in der Sackgasse befindet, sollte man nicht auch noch die Geschwindigkeit erhöhen, sondern die Richtung ändern.
Jürgen Peters zum Vorstoß von Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) für eine schnellere Erhöhung des nominellen Renteneintrittsalters Wenn man sich in der Sackgasse befindet, sollte man nicht auch noch die Geschwindigkeit erhöhen, sondern die Richtung ändern.
30.01.2006 Ludwig Georg Braun, Präsident des DIHK
Die Gebührenhoheit muß ganz bei den Hochschulen liegen. Nur dann setzt ein echter Wettbewerb um die klugen Köpfe ein.
Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Die Gebührenhoheit muß ganz bei den Hochschulen liegen. Nur dann setzt ein echter Wettbewerb um die klugen Köpfe ein.
28.01.2006 Franz Josef Jung (CDU), Verteidigungsminister
Ich denke, Deutschland sollte dort keine führende Funktion übernehmen, aber wir werden uns, wenn eine solche Entscheidung kommt, dem nicht verweigern können.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AP über einen möglichen Einsatz der Bundeswehr im Kongo Ich denke, Deutschland sollte dort keine führende Funktion übernehmen, aber wir werden uns, wenn eine solche Entscheidung kommt, dem nicht verweigern können.
27.01.2006 Ursula von der Leyen, Bundesfamilienministerin
Ich wurde im »heute-journal« von einem Mann gefragt, ob ich die Väter mit der Peitsche nach Hause treiben will. Darin äußert sich eine tiefe Verachtung all dem gegenüber, was Erziehung ist.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen im »Stern« zu Erziehungszeiten von Vätern Ich wurde im »heute-journal« von einem Mann gefragt, ob ich die Väter mit der Peitsche nach Hause treiben will. Darin äußert sich eine tiefe Verachtung all dem gegenüber, was Erziehung ist.
25.01.2006 Friedbert Pflüger
Das sind kluge und klasse Leute hier.
Der CDU-Politiker Friedbert Pflüger über die Berliner CDU-Kreisvorsitzenden in der Financial Times Deutschland Das sind kluge und klasse Leute hier.
24.01.2006 Peter Ritter
Es trifft uns schmerzlich, daß wir häufig zum Ziel von Protesten werden, deren Anliegen wir ja durchaus teilen.
Peter Ritter, Landesvorsitzender der Linkspartei Mecklenburg-Vorpommern, am Montag in Neues Deutschland Es trifft uns schmerzlich, daß wir häufig zum Ziel von Protesten werden, deren Anliegen wir ja durchaus teilen.
23.01.2006 Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
In Berlin kann niemand an uns vorbeiregieren.
Harald Wolf (Linkspartei.PDS), Berlins Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen laut Neues Deutschland (Wochenendausgabe) In Berlin kann niemand an uns vorbeiregieren.
21.01.2006 Josef Ackermann
Alle, die mich kennen, wissen, daß ich nicht so bin, wie das oftmals dargestellt wird.
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in der Bild-Zeitung Alle, die mich kennen, wissen, daß ich nicht so bin, wie das oftmals dargestellt wird.
20.01.2006 Franz Müntefering
Mölglicherweise werden wir einige Jahre eher als 2035 bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren ankommen als bisher überlegt.
Franz Müntefering, Arbeits- und Sozialminister, an Donnerstag im Handelsblatt Mölglicherweise werden wir einige Jahre eher als 2035 bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren ankommen als bisher überlegt.
18.01.2006 Professor Meinhard Miegel
Der Rentenschwund wird die meisten Bürger härter treffen, als sie es sich vorstellen - am härtesten die Generation der 40- bis 45jährigen.
Professor Meinhard Miegel, Institut für Wirtschaft und Gesellschaft, am Dienstag in der Bild-Zeitung Der Rentenschwund wird die meisten Bürger härter treffen, als sie es sich vorstellen - am härtesten die Generation der 40- bis 45jährigen.
16.01.2006 Martin Kannegießer
Keine Belegschaft macht sich durch Streiks attraktiver.
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegießer in "Bild am Sonntag" Keine Belegschaft macht sich durch Streiks attraktiver.
14.01.2006 Christoph Böhr
Wir haben einen Nutzen von dieser Verlagerung, weil die Produkte, die dort hergestellt werden zu wesentlich geringeren Kosten und auf dem deutschen Markt angeboten werden zu wesentlich geringeren Preisen, auch dem deutschen Verbraucher zugute kommen.
CDU-Vize Christoph Böhr am Donnerstag abend in der N24-Sendung »Studio Friedmann« über Produktionsverlagerungen deutscher Firmen ins Ausland Wir haben einen Nutzen von dieser Verlagerung, weil die Produkte, die dort hergestellt werden zu wesentlich geringeren Kosten und auf dem deutschen Markt angeboten werden zu wesentlich geringeren Preisen, auch dem deutschen Verbraucher zugute kommen.
09.01.2006 Dietmar Bartsch
Wir müssen regieren wollen. Und wir müssen darauf vorbereitet sein. Auf Kommunal- und Landesebene ist das gewährleistet, auf Bundesebene sehe ich noch Defizite.
Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, in einem am Wochenende vorab veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift Super Illu Wir müssen regieren wollen. Und wir müssen darauf vorbereitet sein. Auf Kommunal- und Landesebene ist das gewährleistet, auf Bundesebene sehe ich noch Defizite.
06.01.2006 Kai-Peter Rath
Wenn die Sparbeiträge fürs Alter zu einem ordentlichen Anteil in AKtien steckten, wenn also die Deutschen ein Heer von kleinen Kapitalisten wären, wie es die USA vorleben, dann wäre die Akzeptanz der Marktwirtschaft höher und sähen weniger Wähler das Scheitern der DDR als bedauerlichen Betriebsunfall einer an sich wünschenswerten oder überlegenen Gesellschaftsform.
Kai-Peter Rath, stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftswoche in der am Donnerstag erschienenen aktuellen Ausgabe seines Magazins Wenn die Sparbeiträge fürs Alter zu einem ordentlichen Anteil in AKtien steckten, wenn also die Deutschen ein Heer von kleinen Kapitalisten wären, wie es die USA vorleben, dann wäre die Akzeptanz der Marktwirtschaft höher und sähen weniger Wähler das Scheitern der DDR als bedauerlichen Betriebsunfall einer an sich wünschenswerten oder überlegenen Gesellschaftsform.