Der Schwarze Kanal
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Zitate des Tages

07.06.2006 Max Schön
Wir haben in der Politik sehr, sehr viele, die überhaupt nicht durchschauen, wie die Mechanismen in der Marktwirtschaft sind.
Max Schön, Präsidiumsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) am Dienstag im Deutschlandradio Wir haben in der Politik sehr, sehr viele, die überhaupt nicht durchschauen, wie die Mechanismen in der Marktwirtschaft sind.
06.06.2006 Wiglaf Droste
Was übrig bleibt, sind Kot und Spiele. Perverserweise wird dabei immer von der Liebe zum Fußball gesprochen.
Kommentar zur Fußballweltmeisterschaft von Wiglaf Droste (u.a. jW-Autor) in einem Interview mit Spiegel-Online Was übrig bleibt, sind Kot und Spiele. Perverserweise wird dabei immer von der Liebe zum Fußball gesprochen.
03.06.2006 Kurt Lauk
Ich wünsche der großen Koalition ein erfolgreiches und kurzes Leben.

Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates am Freitag in der Financial Times Deutschland
Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, am Freitag in der Financial Times Deutschland Ich wünsche der großen Koalition ein erfolgreiches und kurzes Leben.<br />
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Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates am Freitag in der Financial Times Deutschland
02.06.2006 Albrecht Müller (SPD)
Wenn der Politologe kräht auf dem Mist, ändert sich die Gesellschaft, oder sie bleibt wie sie ist.
So kommentierte Albrecht Müller (SPD), ehemals Planungschef im Bundeskanzleramt, am Donnerstag auf den »Nachdenkseiten« (www.nachdenkseiten.de) einen Beitrag von Spiegel-Online über »Linkspopulismus« Wenn der Politologe kräht auf dem Mist, ändert sich die Gesellschaft, oder sie bleibt wie sie ist.
01.06.2006 Volker Kauder
Es darf nicht der Eindruck entstehen, in Deutschland bekommt man als Arbeitsfähiger eine Grundsicherung und kann den ganzen Tag im Bett liegenbleiben.
Volker Kauder (CDU), Unionsfraktionschef im Bundestag, in der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch zur Debatte über »Hartz IV« Es darf nicht der Eindruck entstehen, in Deutschland bekommt man als Arbeitsfähiger eine Grundsicherung und kann den ganzen Tag im Bett liegenbleiben.
31.05.2006 Peter Clever
Derjenige, der arbeitet, ist nicht der Glückliche, sondern ist der Dumme in diesem System, und deshalb glaube ich, wird man mit Kurieren an Symptomen nicht weiterkommen, auch wenn das, worauf sich die Koalition jetzt verständigt hat, in die richtige Richtung geht.
Peter Clever, Vorstandsvorsitzender des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit, am Dienstag im Deutschlandradio Kultur Derjenige, der arbeitet, ist nicht der Glückliche, sondern ist der Dumme in diesem System, und deshalb glaube ich, wird man mit Kurieren an Symptomen nicht weiterkommen, auch wenn das, worauf sich die Koalition jetzt verständigt hat, in die richtige Richtung geht.
30.05.2006 Juan Carlos Lecompte
Uribe ist ein lateinamerikanischer Bush. Beide reiten gern, beide haben Fincas, beide sind klein, und beide führen gern Krieg.
Juan Carlos Lecompte, Ehemann der im Februar 2002 entführten und seither in der Hand der Guerillaorganisation FARC befindlichen ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, am Montag gegenüber der Deutschen Welle zum erneuten Sieg des konservativen Amtsinhabers Alvaro Uribe bei der Präsidentenwahl in Kolumbien am Sonntag. Uribe ist ein lateinamerikanischer Bush. Beide reiten gern, beide haben Fincas, beide sind klein, und beide führen gern Krieg.
27.05.2006 Bischof Wolfgang Huber
Wir sollten nicht so tun, als gäbe es dieses beunruhigende Phänomen nur im Osten Deutschlands.
EKD-Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang Huber in der Berliner Zeitung (Freitagausgabe) auf die Frage, ob Rechtsextremismus ein spezielles Ostproblem sei Wir sollten nicht so tun, als gäbe es dieses beunruhigende Phänomen nur im Osten Deutschlands.
26.05.2006 Mariam Lau
Wer am 9. November (in der DDR - jW) der Pogrome von 1938 gedenken wollte, bekam die Staatssicherheit auf den Hals.
Legendenbildung à la Mariam Lau in einem Leitartikel der Tageszeitung Die Welt vom 24. Mai Wer am 9. November (in der DDR - jW) der Pogrome von 1938 gedenken wollte, bekam die Staatssicherheit auf den Hals.
24.05.2006 Jörg-Dietrich Hoppe
Im Krankenhaus vollzieht sich derzeit wegen zunehmender Privatisierung ein Paradigmenwechsel von der Mildtätigkeit zum knallharten Kommerz in rasantem Tempo.
Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe am Dienstag in Magdeburg auf dem Deutschen Ärztetag Im Krankenhaus vollzieht sich derzeit wegen zunehmender Privatisierung ein Paradigmenwechsel von der Mildtätigkeit zum knallharten Kommerz in rasantem Tempo.
23.05.2006 Günther Beckstein
Ein Türke lebt in München im Zweifel sicherer als in Ankara oder Istanbul.
Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) am Sonntag abend in der ARD-Sendung »Sabine Christiansen« Ein Türke lebt in München im Zweifel sicherer als in Ankara oder Istanbul.
22.05.2006 Peer Steinbrück
Ich glaube, wir müssen uns mehr am skandinavischen Modell orientieren.
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) auf einem Juso-Kongreß am Freitag in Saarbrücken Ich glaube, wir müssen uns mehr am skandinavischen Modell orientieren.
20.05.2006 SPD-Regierungsmitglied (anonym)
Wir haben einen Bundespräsidenten, der immer Sparkassendirektor geblieben ist.
Ein namenlich nicht genanntes »sozialdemokratisches Regierungsmitglied« laut Handelsblatt vom Freitag Wir haben einen Bundespräsidenten, der immer Sparkassendirektor geblieben ist.
18.05.2006 Wolfgang Schäuble
Wer wegen der Zahlung von ein paar Euro oder einer Einladung zum Fußball gleich nach dem Staatsanwalt ruft, der schießt mit Kanonen auf Spatzen.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in der Zeit zur Weitergabe von WM-Freikarten durch den Stromkonzern EnBW an baden-württembergische Landespolitiker Wer wegen der Zahlung von ein paar Euro oder einer Einladung zum Fußball gleich nach dem Staatsanwalt ruft, der schießt mit Kanonen auf Spatzen.
17.05.2006 Siegfried Kauder
Das ist der Sinn, daß geheime Dinge geheim bearbeitet werden.
Siegfried Kauder, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des BND-Untersuchungsausschusses, am Dienstag im RBB-Inforadio Das ist der Sinn, daß geheime Dinge geheim bearbeitet werden.