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Zitate des Tages

29.09.2006 Hansi Well
Ich wünsche Ihnen, daß Sie als tapferer Gebirgs­schützenhauptmann Ihre bei der Flucht aus Berlin erlittenen Verwundungen mittels Ablehnung der von Ihnen selbst mitbeschlossenen Gesundheitsreform schnell kurieren. Ich persönlich wünsche mir von Ihnen, daß Sie Ihre humoristische Begabung noch mehr ausbauen und im Fasching mehr Reden zum Transrapid halten.
Geburtstagsgruß an Edmund Stoiber vom Kabarettisten Hansi Well von den Biermösl Blosn in der Münchner Abendzeitung vom Donnerstag Ich wünsche Ihnen, daß Sie als tapferer Gebirgs­schützenhauptmann Ihre bei der Flucht aus Berlin erlittenen Verwundungen mittels Ablehnung der von Ihnen selbst mitbeschlossenen Gesundheitsreform schnell kurieren. Ich persönlich wünsche mir von Ihnen, daß Sie Ihre humoristische Begabung noch mehr ausbauen und im Fasching mehr Reden zum Transrapid halten.
28.09.2006 Angela Merkel
Ach, was! Die Frage stellt sich wirklich nicht. Wir sind mitten in der Arbeit. Machtworte oder Vertrauensfrage haben meinem Vorgänger am Ende nicht weitergeholfen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Passauer Neuen Presse vom Mittwoch zu Forderungen nach einem Machtwort im Gesundheitsstreit) Ach, was! Die Frage stellt sich wirklich nicht. Wir sind mitten in der Arbeit. Machtworte oder Vertrauensfrage haben meinem Vorgänger am Ende nicht weitergeholfen.
27.09.2006 Jürgen Rüttgers
Es gibt überhaupt keinen Grund, über die Frage eines Endes der großen Koalition zu spekulieren – und wer das macht, macht einen Riesenfehler.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am 26.9. in München zum Streit über die Gesundheitsreform Es gibt überhaupt keinen Grund, über die Frage eines Endes der großen Koalition zu spekulieren – und wer das macht, macht einen Riesenfehler.
26.09.2006 Florian Pronold
Die tun so, als wären sie Feuerwehrmann und nicht Brandstifter.
Der Vorsitzende der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Florian Pronold, am Montag im Bayerischen Rundfunk über das Verhalten der Unionsministerpräsidenten im Gesundheitsstreit Die tun so, als wären sie Feuerwehrmann und nicht Brandstifter.
25.09.2006 Fritz Kuhn
Opposition kann ja nicht bedeuten, daß wir sagen, die Erde sei eine Scheibe, nur weil die Regierung sagt, die Erde sei rund.
Grünen-Bundestagsfraktionschef Fritz Kuhn am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur ddp zur Befürwortung des Bundeswehreinsatzes im Libanon durch seine Partei Opposition kann ja nicht bedeuten, daß wir sagen, die Erde sei eine Scheibe, nur weil die Regierung sagt, die Erde sei rund.
23.09.2006 Demonstrationslosung
Freiheit statt Sozialismus
Motto der Ärztedemonstration, mit der am Freitag in Berlin niedergelassene Ärzte aus ganz Deutschland ihr Recht darauf reklamierten, ihren Patienten wie bisher ganz tief in die Tasche greifen zu dürfen Freiheit statt Sozialismus
22.09.2006 Prof. Heinrich Oberreuter
Man hat eigentlich die ganze Zeit nicht das Gefühl, daß die Kanzlerin eine eigene Meinung hat.
Heinrich Oberreuter, Professor für Politologe an der Universität Passau, am Donnerstag im Deutschlandfunk Man hat eigentlich die ganze Zeit nicht das Gefühl, daß die Kanzlerin eine eigene Meinung hat.
21.09.2006 Karsten Voigt
Er ist bereits freundlicher geworden.
Karsten Voigt, Koordinator für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt am Mittwoch im Deutschlandfunk über US-Präsident George Bush Er ist bereits freundlicher geworden.
20.09.2006 FAZ
Das wußte die gesamte Parteiführung, aber nun mußte sie auch die Lektion lernen, daß Wowereit-Ähnlichkeits­wettbewerbsgewinner von den Bürgern erst recht nicht unterstützt werden.
Kommtentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Dienstag zum erwartungsgemäß schlechten Abschneiden der CDU bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen Das wußte die gesamte Parteiführung, aber nun mußte sie auch die Lektion lernen, daß Wowereit-Ähnlichkeits­wettbewerbsgewinner von den Bürgern erst recht nicht unterstützt werden.
19.09.2006 Gregor Gysi
Wer keine Niederlage erlebt, wird nicht klüger, sondern arroganter.
Gregor Gysi, Chef der Linksfraktion im Bundestag, auf der Wahlparty der Berliner PDS am Sonntag abend zum Ergebnis der Linkspartei.PDS bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus Wer keine Niederlage erlebt, wird nicht klüger, sondern arroganter.
18.09.2006 Heinrich von Pierer
Ich habe mir die Vergü­tung von Vorständen anderer Dax-Unter­neh­men genau angesehen, mit zahlreichen Fachleuten gesprochen und sogar Gutachten eingeholt. Dabei habe ich festgestellt, daß die Siemens-Vorstände nach drei Jahren ohne Gehaltserhöhung inzwischen am unteren Ende vergleichbarer Unternehmen liegen.
Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer laut Spiegel-online vom Sonntag zur geplanten Erhöhung der Vorstandsgehälter bei Siemens um 30 Prozent Ich habe mir die Vergü­tung von Vorständen anderer Dax-Unter­neh­men genau angesehen, mit zahlreichen Fachleuten gesprochen und sogar Gutachten eingeholt. Dabei habe ich festgestellt, daß die Siemens-Vorstände nach drei Jahren ohne Gehaltserhöhung inzwischen am unteren Ende vergleichbarer Unternehmen liegen.
16.09.2006 Bronislaw Geremek
Sie ist Tochter eines deutschen Unteroffiziers, der polnischen Boden besetzt hatte – und sie nennt sich nun »Vertriebene«.
Bronislaw Geremek, Abgeordneter des Europäischen Parlaments und ehemaliger polnischer Außenminister im Deutschlandfunk über die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach Sie ist Tochter eines deutschen Unteroffiziers, der polnischen Boden besetzt hatte – und sie nennt sich nun »Vertriebene«.
15.09.2006 Franz Müntefering
An einigen Stellen sind die Löhne inzwischen sittenwidrig. Diese Unternehmen quetschen die Leute aus, weil so viele Arbeit suchen. Deswegen bin ich für Mindestlöhne.
Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) im Magazin Stern vom vom Donnerstag An einigen Stellen sind die Löhne inzwischen sittenwidrig. Diese Unternehmen quetschen die Leute aus, weil so viele Arbeit suchen. Deswegen bin ich für Mindestlöhne.
14.09.2006 Financial Times Deutschland
Die richtige Antwort ist nicht, scheinheilig ein hartes Vorgehen gegen illegale Einwanderung zu verlangen. Sie be­steht darin, mehr Möglichkeiten für eine legale Einwan­derung von Arbeitneh­mern zu schaffen.
Aus einer Kolumne der Financial Times Deutschland vom Mittwoch zur Abschottungspolitik der reichen Länder gegenüber Immigranten Die richtige Antwort ist nicht, scheinheilig ein hartes Vorgehen gegen illegale Einwanderung zu verlangen. Sie be­steht darin, mehr Möglichkeiten für eine legale Einwan­derung von Arbeitneh­mern zu schaffen.
13.09.2006 Andreas Storm
Wir investieren in Deutschland in die Köpfe.
Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, am Dienstag in Berlin Wir investieren in Deutschland in die Köpfe.