»Bitte macht weiter«: Internationalistische Manifestation für Venezuela, Palästina und Kuba
»Alle Mädels, alle Jungs sagen: Oh,/Trump ist ein Hundesohn.« und »Lasst die Finger von Venezuela!« – Rapperinnen und Rapper holen die Teilnehmer der Rosa-Luxemburg-Konferenz von den Sitzen und leiten die Manifestation der Solidarität für das von den USA angegriffene Venezuela, für die Menschen in Gaza und für das mit neuerlichen Drohungen der USA konfrontierte sozialistische Kuba ein.
Von der Bühne wendet sich der Botschaftsrat der venezolanischen Botschaft in Deutschland, Martin Saatdjian, an das Publikum. Bei dem US-Angriff zum Jahresbeginn handele es sich um eine klare Verletzung des Völkerrechts. Im Zentrum stehe nun die Forderung nach der unverzüglichen Freilassung von Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores. Alle Staatsinstitutionen in Venezuela seien weiter aktiv und arbeiteten zusammen. Die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez verfüge über alle nötigen Vollmachten. Man habe den spontanen Ausdruck der Solidarität dankbar entgegengenommen.
Ein palästinensischer Redner erklärt anschließend, es sei ein Irrtum, anzunehmen, dass der Krieg in Gaza vorbei sei: »Das ist nicht wahr.« Die Situation der Menschen in Gaza sei katastrophal: 80 Prozent der Häuser in Gaza seien beschädigt oder zerstört. Die internationale Solidaritätsbewegung sei aufgerufen, weiter aktiv zu bleiben: »Bitte macht weiter!« Es gehe darum, gemeinsam zu kämpfen für das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung. Er schließt mit: »Freiheit für Venezuela, Freiheit für Palästina, es lebe die internationale Solidarität!«
Anschließend spricht die Botschafterin Kubas in der BRD, Juana Martínez González. Sie erinnert an die Worte Fidel Castros, dass Kriege aus dem Wunsch heraus entstehen, andere Menschen auszubeuten. Die Ausbeutung der Länder durch die Monopole müsse enden. Die imperialistische Essenz sei immer dieselbe geblieben. Es gehe um die Unterwerfung der Armen durch die Reichen. Kuba habe den Angriff auf Venezuela als terroristischen Akt verurteilt. Kuba seinerseits sei seit mehr als 60 Jahren einer »genozidalen Blockade« auf wirtschaftlicher und politischer Ebene ausgesetzt. Das seien »leise Bomben«. Dennoch kämpfe Kuba mit seiner ganzen Kraft auch gegen das, was in Palästina geschehe. Die heutige Konferenz sei ein Zeichen dafür, dass die progressiven Kräfte nicht aufgegeben haben. Dafür gibt es viel Beifall, im Publikum ertönt der Ruf »Viva Cuba socialista«. (jW)
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